Evangelische Kirchengemeinde Burgholzhausen

Woher stammt der Sabbat?

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Sonntags-Initiative der Evangelischen Kirche in Deutschland

„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ – so heißt es im ersten Vers der Bibel (1. Mose 1,1). Das Ende des Schöpfungswerks am siebten Tag ist der Sabbat, zu dem es in 1. Mose 2,2 heißt: „Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte. 3 Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte.“
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veröffentlicht von Jutta Knorr am 31. März 2008
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Warum heißt der Sonntag „Sonntag“?

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Sonntags-Initiative der Evangelischen Kirche in Deutschland

Das deutsche Wort „Sonntag“ bedeutet wörtlich genommen „Tag der Sonne“. Dies geht zurück auf die alten Germanen, die die griechisch-römisch Benennung der Wochentage nach den Planetengöttern übernahmen und umwandelten. Neben der Sonne (-> Sonntag) waren dies der Mond (->Montag), Thingus (->Dienstag), Wotan (->engl. Wednesday – das deutsche Mittwoch bedeutet „Mitte der Woche“), Donar (->Donnerstag), Freia (->Freitag), Saturn (->engl. Saturday). Das deutsche Wort „Samstag“ kommt vom jüdischen Sabbat. Viele der Traditionen, die dem Sonntag zugeordnet werden, haben ihre Wurzeln im Sabbat.

Wenn deine Seele keinen Sonntag hat, dann verdorrt sie.

Albert Schweitzer, (1875 – 1965), deutsch-französischer Arzt, Theologe, Musiker und Kulturphilosoph, 1952 Friedensnobelpreis

veröffentlicht von Jutta Knorr am 31. März 2008
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Gottesdienst am Sonntag, den 6. April 2008

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Gottesdienst

Misericordias Domini

Sonntag, den 6. April 2008, um 9.45 Uhr

in der Evangelischen Kirche

Die Lesung steht im Johannesevangelium, Kapitel 10, Verse 11-16.

veröffentlicht von Jutta Knorr am 31. März 2008
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Johann Hinrich Wichern – Mitten im Leben

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Gewöhnlich wird die Diakonie, der Wohlfahrtsverband der Evangelischen Kirche in Deutschland, durch die sozialen Leistungen ihrer Einrichtungen oder ihren sozialpolitischen Stellungnahmen in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Kulturelle Events werden allgemein weniger von ihr erwartet. Doch immer mehr Einrichtungen entdecken ihre eigene Geschichte, setzen sich mit ihr auseinander, eröffnen Museen oder nehmen Jubiläen zum Anlass, an ihre Geschichte zu erinnern. So auch das Diakonische Werk der EKD, das im Jahr 2008 den Hamburger Theologen Johann Hinrich Wichern aus Anlass seines 200. Geburtstages mit verschiedenen Veranstaltungen und Publikationen würdigt.

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veröffentlicht von Uta Höck am 29. März 2008
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200 Jahre Johann H. Wichern

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200 Jahre Johann H. Wichern

Im Jahr 2008 begehen das Diakonische Werk der EKD, die Landes- und Fachverbände der Diakonie und die diakonischen Einrichtungen den 200. Geburtstag von Johann Hinrich Wichern (1808 – 1881). Der Hamburger Theologe gilt als der Begründer der neuzeitlichen Diakonie.

 

Von 1. Januar 2008 bis 31. Oktober 2008 wird das Wichernjahr gefeiert, dann reichen wir den Feststab weiter an „Brot für die Welt“, das am 1. Advent 2008 sein 50-jähriges Bestehen begeht. „Brot für die Welt“ ist die entwicklungspolitische Spendenaktion der evangelischen Landes- und Freikirchen in Deutschland und unter dem Dach des Diakonischen Werkes der EKD angesiedelt.

veröffentlicht von Uta Höck am 28. März 2008
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Luminale 2008: Kirche im Feuer

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Mit Videoinstallationen, Lichtprojekten und Konzerten beteiligen sich evangelische Kirchen und Einrichtungen an der Luminale 2008 vom 6. bis 11. April in Frankfurt.

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veröffentlicht von Uta Höck am 28. März 2008
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Gott sei Dank, es ist Sonntag

Gib der Seele einen Sonntag
und dem Sonntag eine Seele.
Peter Rosegger

sonntags-initiative-familie.jpg   Arbeitsfreie Sonn- und Feiertage haben für die ganze Gesellschaft eine hohe lebensdienliche Bedeutung. Das wollen die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und die EKHN wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken. Zum Osterfest 2008 starten beide Kirchen deshalb eine Initiative zum Sonntagsschutz. Ihr Slogan lautet: „Gott sei Dank, es ist Sonntag!“ Die beiden Landeskirchen schließen sich damit der Sonntags-Initiative der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) an.
 

veröffentlicht von Uta Höck am 28. März 2008
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Zwei Zertifikate für die Diakoniestation

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Friedrichsdorf. Jetzt ist es testiert, dass die ökumenische Diakoniestation Friedrichsdorf kundenfreundlich arbeitet. Der Hannoversche Fachverlag Vincentz-Network verlieh der Friedrichsdorfer Einrichtung das Prädikat „Kundenfreundlicher Pflegedienst 2008“, wie Pflegedienstleiter Andreas Fischbach mitteilte. Dass sowohl Qualitätsmanagement (QM) als auch die Kundenzeitschrift positiv bewertet wurde, freut Fischbach.

Lesen Sie hierzu den ganzen Artikel in der Taunus Zeitung vom 27.3.2008

veröffentlicht von Uta Höck am 27. März 2008
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Zehn Argumente für den arbeitsfreien Sonntag

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„Gott sei Dank, es gibt den Sonntag“

Sonntags-Initiative der Evangelischen Kirche in Deutschland

1. Der Sonntag ist Ruhetag. Gott selbst hat es vorgemacht: Es gibt Zeiten der Arbeit und Zeiten der Ruhe: Der Sonntag ist der Tag, an dem nicht gearbeitet wird.

2. Der Sonntag gibt der Woche den Rhythmus. Ohne Rhythmus wäre das Leben Chaos, ohne regelmäßig wiederkehrende Abläufe würde der Mensch krank. Der Sonntag gibt der Woche den Takt an.

3. Der Sonntag ist Feiertag. Menschen leben nicht nur von der Arbeit. Sie brauchen auch Zeit zum Feiern. Für Christinnen und Christen ist das Woche für Woche der Sonntag. Dann feiern sie gemeinsam Gottesdienst und hören auf Gottes Wort.

4. Der Sonntag ist ein Tag der Erinnerung. Menschen haben eine Geschichte, die ihr Leben bestimmt. Am Sonntag gedenken Christinnen und Christen der Grundlagen ihres Glaubens: In der Tradition des Alten Testaments an den Auszug Israels aus Ägypten (5. Mose 5,15), vor neutestamentlichem Hintergrund an die Auferstehung Jesu Christi.

5. Der Sonntag ist ein freier Tag für die ganze Gesellschaft. Nach biblischer Tradition ist der Sonntag ein freier Tag für alle Menschen, nicht nur für die Mitglieder der Kirchen. Deshalb macht sich die Kirche für den arbeitsfreien Sonntag stark. Sie dankt allen, die an diesem Tag arbeiten, damit wir uns wohl und sicher fühlen können. Unsere Kirche setzt sich aber dafür ein, dass ihre Tätigkeiten Ausnahmen bleiben und Arbeit am Sonntag nicht zur Regel wird.

6. Der Sonntag stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Maschinen brauchen keine Erholungspausen, sie laufen rund um die Uhr. An Werktagen geben sie das Tempo vor, der Sonntag orientiert sich dagegen am Menschen.

7. Der Sonntag rückt die Werte ins rechte Licht. Niemand muss immer und überall kaufen müssen, wenn ihm gerade danach gelüstet. Der Sonntag schützt den Menschen davor, falschen Werten nachzulaufen. Er bietet Gelegenheit zur Besinnung auf das, was zählt.

8. Der Sonntag ist Familientag. In Zeiten zunehmender Arbeitsbelastung und flexibler Arbeitszeiten gewinnt der Sonntag als gemeinsam begangener Tag aller Familienmitglieder an Bedeutung. Diese Möglichkeiten sollten auch den Angestellten im Einzelhandel zu Gute kommen, die bei einer Öffnung der Läden am Sonntag arbeiten müssten.

9. Der Sonntag gibt Kraft für die neue Woche. Ob Gottesdienst, Wanderung, Spielenachmittag oder Zeit für Lektüre und Gespräch – der Sonntag gibt Raum, um für die Woche aufzutanken. Der Sonntag ist eine lebensnotwendige Atempause für uns Menschen. Oder um es mit Albert Schweitzer zu sagen: „Wenn deine Seele keinen Sonntag hat, dann verdorrt sie.“

10. Der Sonntag ist auch nach fast 2000 Jahren noch lebendig. Kaiser Konstantin hat den Sonntag im Jahr 321 zum öffentlichen Ruhetag erklärt und damit dem Abendland ein wertvolles Kulturgut hinterlassen. Kurzsichtiges Konsumdenken sollte dieses Kulturgut, das in Artikel 140 des Grundgesetzes besonders geschützt ist, nicht zerstören. Unser Leben ist mehr als Arbeit, Kaufen und Besitzen. Dafür steht der Sonntag.

veröffentlicht von Uta Höck am 27. März 2008
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Fünf Prozent mehr für die 34.000 Beschäftigten in Kirche und Diakonie

Pressemitteilung der EKHN und des DWHN / 2008 vom 19. März 2008
Arbeitsrechtliche Kommission einigt sich nach monatelangen Verhandlungen einvernehmlich

Darmstadt, 19. März 2008. Die Arbeitsrechtliche Kommission (AK) hat in der letzten Sitzung vor Ablauf ihrer Amtszeit eine Einigung über künftige Entgeltzahlungen an die Angestellten in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und im Diakonischen Werk in Hessen und Nassau (DWHN) erzielt. Der Beschluss, der nach monatelangen Verhandlungen heute, Mittwoch, den 19. März 2008, in Darmstadt zustande gekommen ist, sieht für alle Angestellten fünf Prozent mehr Gehalt vor. Die Regelung gilt ab 1. April 2008 und hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Der Beschluss wurde einvernehmlich gefasst. Die AK war sich darin einig, dass Kirche und Diakonie nicht nur inhaltlich und strukturell sondern auch im Bereich der Einkommen zusammengehören. Deshalb wurden keine separaten Regelungen für Kirche oder Diakonie getroffen.

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veröffentlicht von Uta Höck am 27. März 2008
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