Evangelische Kirchengemeinde Burgholzhausen

Viel Armut im reichen Taunus

Von Martina Dreisbach

Bad Homburg. Mehr als 10.000 Menschen im Hochtaunuskreis – zumeist Flüchtlinge, Migranten, Alleinstehende, Arbeitslose, Alleinerziehende, aber auch Pflegebedürftige und Kranke – sind arm. Das ist das Ergebnis des zweiten «Reichtums- und Armutsberichts» des Evangelischen Dekanats, der am Montagabend vorgestellt wurde. Weitere 7000 Personen leben in «verdeckter Armut». Als «arm» gilt, wer über weniger als die Hälfte des durchschnittlichen Nettoeinkommens verfügt.

Lesen Sie dazu den Artikel in der Taunus Zeitung vom 29.10.2008

veröffentlicht von Uta Höck am 30. Oktober 2008
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Segen – Die unsichtbare Kraft

Früher haben sie die Menschen ein Leben lang begleitet: die Segensgebete am Morgen und Abend, vor dem Essen und auf Reisen, bei Willkommen und Abschied. Aber irgendwie ist er wohl aus der Mode gekommen, der Segen. Nur manchmal taucht er noch auf, in allgemeinen Redensarten: Wenn es zum Beispiel nach wochenlanger Dürre endlich regnet, dann schreibt sogar die örtliche Presse, der Regen sei ein Segen für die Landwirtschaft.

Segen: uralter Ausdruck des Wissens, dass das menschliche Leben zerbrechlich ist. Dass Planung und Machbarkeit Grenzen haben. Dass niemand über sein Schicksal wirklich verfügen kann. Wir sind auf Gottes gutes Geleit angewiesen. Zwar schafft es der römische päpstliche Segen „urbi et orbi“ immer noch regelmäßig in die Tagesschau, aber im Alltag spielt Segen so gut wie keine Rolle mehr. Er verträgt sich nicht mit dem Bild, das viele Menschen gerne von sich haben: aufgeklärt und vernünftig, stark und selbstbewusst.

Den vollständigen Artikel von Oberkirchenrat Dr. Joachim Schmidt finden Sie auf den Internetseiten des Magazins echt hier.

veröffentlicht von Mathias Burbach am 30. Oktober 2008
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„Im Garten der Sehnsucht“ – Buchtipp

„Im Garten der Sehnsucht“

Tagebuch mit Texten u.a. von Hanns Dieter Hüsch. Mini-CD mit Herman Hesses „Piktors Verwandlungen“ gelesen von Rainer Hunold, Musik von Anne Kox-Schindelin (Harfe)

Hrg. Wolfgang H. Weinrich

Preis: 9,80 Euro
ISBN: 987-3-937618-89-0

veröffentlicht von Uta Höck am 29. Oktober 2008
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Am Montag kam die Echse

Nach mühsamen Terminabstimmungen mit den beteiligten Firmen war es heute, Montag 27.10.08 um 8 Uhr soweit, dass die Arbeiten am Kirchturm beginnen konnten.
Eine 8 Meter lange und 13 Tonnen schwere hyraulische Spezialarbeitsbühne der Firma Schmidt schob sich wie eine Urzeitechse auf ihrem Kettenfahrwerk die Treppe hoch durch das Tor zum Kirchgarten, um sich dann mit ihren 4 Stützen sicher vor der Kirchtür aufzustellen und ihren bis zu 50 Meter hohen Mast zu entfalten.
Die Echse erklimmt die Treppe zum Kirchgarten In die Höhe

Den Weg frei gemacht hatte Dachdeckermeister Michael Rado, der bereits früh morgens bei den Anliegern klingelte, um die Parkplätze vor der Kirchmauer räumen zu lassen.
Nun konnte der Dachdecker die Sturmschäden an der Turmeindeckung begutachten und für die Ersatzschieferplatten Maß nehmen. Glücklicherweise zeigte sich, dass die Holzkonstruktion noch fest genug ist, um die neuen Schieferplatten wieder sicher zu tragen, obwohl es bereits eine Weile durchgeregnet hatte.

Während der Dachdecker aufbrach, um das benötigte Material zu hohlen, konnte der Uhrmacher der Firma Hoerz die freie Arbeitsbühne nutzen, um die Zeiger der defekten Turmuhr abzubauen.
Ganz schön große Zeiger Das neue Uhrwerk

Danach war es dann möglich, das Motorzeigerwerk von innen im Turm zu tauschen.
Als Abschluss der Arbeiten am Kirchturm soll schließlich der Wetterhahn an die Blitzschutzanlage des Kirchdaches angeschlossen werden.
Wenn alles nach Plan verläuft, kann die Echse dann am Mittwoch wieder abrücken.

veröffentlicht von Jutta Knorr am 27. Oktober 2008
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Spurensuche am Montag, den 27. Oktober 2008

Herzlich willkommen zur Spurensuche am Montag, dem 27. Oktober 2008

Spuren des Unsterblichen

Dem König aller Könige und Herrn aller Herren, der
allein Unsterberlichkeit hat,
dem sei Ehre und Macht
(aus dem ersten Brief des Paulus an Timotheus)

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veröffentlicht von Uta Höck am 27. Oktober 2008
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Gottesdienst am Sonntag, den 2. November 2008

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Gottesdienst

24. Sonntag nach Trinitatis

Sonntag, den 2. November 2008, um 09.45 Uhr

in der Evangelischen Kirche

Die Lesung steht im Matthäusevangelium, Kapitel 9, Verse 5-8.

veröffentlicht von Jutta Knorr am 26. Oktober 2008
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Zu Halloween gibt‘s «Luther-Bonbons»

Von Sabine Münstermann

Hochtaunus. Auch in diesem Jahr werden am 31. Oktober wieder Horden von gruselig verkleideten Kindern mit den Worten «Süßes oder Saures» an den Haustüren klingeln. Als süße Überraschung bietet die evangelische Kirche im Hochtaunus «Lutherbonbons» an – denn am 31. Oktober wird ja hierzulande nicht nur Halloween, sondern vor allem der Reformationstag gefeiert. Die Idee: Wenn die Kinder nach amerikanischem Vorbild mit der Drohung «trick or treat!» von Haus zu Haus ziehen, sollen Christen ihnen die orangefarbenen Leckereien in den Geschmacksrichtungen Zitrone, Orange und Johannisbeere überreichen, die sie vorher bei den Kirchengemeinden bekommen haben.

Lesen Sie hierzu den ganzen Artikel in der Taunus Zeitung vom 24.10.2008

Reformationsfest – was ist das?

Woher kommt Halloween?

veröffentlicht von Uta Höck am 25. Oktober 2008
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Reformationsfest – was ist das?

Zum Gedenken an den Thesenanschlag, der zur Entstehung der evangelischen Konfession führte, feiern Protestanten jedes Jahr den Reformationstag. Der Gedenktag am 31. Oktober wird als Gelegenheit zur evangelischen Selbstbesinnung und Selbstprüfung verstanden.
Nach einer Legende nagelte der Augustinermönch Martin Luther am Morgen des 31. Oktober 1517 seine „95 Thesen“ an die Tür der Wittenberger Schlosskirche. Sicher ist, dass er seine Thesen an den Erzbischof Albrecht von Mainz sandte. Luther wollte damit die Theologen aufrufen, öffentlich zu klären, ob Menschen weiterhin Ablassbriefe kaufen sollten. Durch Ablassbriefe wollten sich die Gläubigen damals von der Strafe Gottes für ihre Sünden befreien. Luther vertrat jedoch die Ansicht, dass Gott in erster Linie nicht ein strafender Gott ist, der Menschen für ihre Sünden ins Fegefeuer schickt. Laut Luther wendet sich Gott dem Menschen in Liebe zu. Zwischen Gott und den Menschen gibt es keine Instanz, die beurteilt, wer Gott recht ist und wer nicht. Allein die Bibel ist die Grundlage des christlichen Glaubens und nur Christus hat Autorität über die Gläubigen – nicht die Kirche. Nicht durch das eigene Handeln erfahren die Menschen die Zuwendung und Liebe Gottes, sondern durch Gottes Gnade und ihren Glauben. Die wesentlichen Punkte der Reformation, die auch heute noch gemeinsamer Nenner der protestantischen Kirchen sind, werden oft mit dem vierfachen „Allein …“ ausgedrückt: Sola scriptura – allein die Schrift ist die Grundlage des christlichen Glaubens, nicht die (nur mit der Autorität der Bischöfe oder des Papstes entstandene) Tradition (Galater 2, 6- 9). Solus Christus – allein Christus, nicht die Kirche, hat Autorität über Gläubige (Epheser 5, 23- 24). Sola gratia – allein durch die Gnade Gottes wird der glaubende Mensch errettet, nicht durch eigenes Tun (Römer 1, 17). Sola fide – allein durch den Glauben wird der Mensch gerechtfertigt, nicht durch gute Werke (Galater 2, 16).

Dekanatsnewsletter #26

veröffentlicht von Uta Höck am 25. Oktober 2008
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Spurensuche am Montag, den 20. Oktober 2008

Herzlich willkommen zur Spurensuche am Montag, dem 20. Oktober 2008

zuRECHTfinden

welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste?
(aus dem Evangelium nach Matthäus 22,36)

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veröffentlicht von Uta Höck am 21. Oktober 2008
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„Hallo, lieber Gott..! „

In der Zeit vom 8. – 10. Oktober 08 war unser Gemeindehaus nachmittags erfüllt von Kinderstimmen.
28 Kinder trafen sich mit dem Kinderbibelwochenteam (Kibiwoteam) um das Thema „Hallo, lieber Gott..! Wo finden wir deine Spuren? Wie kann ich dich hören und sehen?“ zu bearbeiten.
Die Puppe Stephan, gespielt und gesprochen von Nicole Ebert, stellte an Pfarrer Peter Lehwalder Fragen zur Existenz Gottes:
–    Kann man Gott sehen?
–    Wie kann Gott den Menschen helfen?
–     Wozu ist das Beten gut?
–    Wie geht Gott mit Störenfrieden um?
Geschichten und Beispiele aus der Bibel gaben Antworten auf Stephans Fragen.

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veröffentlicht von Jutta Knorr am 20. Oktober 2008
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