Evangelische Kirchengemeinde Burgholzhausen

Nachgedacht – Gemeindebrief Juni – September 2009

nachgedachtWenn ich im Urlaub in die Berge fahre, freue ich mich, sie wieder zu sehen. Dann schaue ich auf zu den Gipfeln der Berge. „Dort ganz oben,“ denke ich mir, „über allen Gipfeln, am Himmel angekommen, muss es wunderbar sein.“ Der leichte Wind, die Stille, die riesige Weite, und der Blick, der sich mir bietet, ist atemberaubend. Der Himmel liegt über mir im Sonnenlicht und der uralte Fels ruht fest unter meinen Füßen.“

Kein Wunder, dass viele Menschen in früheren Zeiten glaubten die Gipfel der Berge seien den Göttern vorbehalten. Sie dort zu stören, wäre einem Frevel gleichgekommen und man hätte sich den Zorn der Götter des Berges zugezogen. Immer nur wenigen Menschen wurde der Aufstieg gestattet, um dort oben Gott zu begegnen, Mose z. B. der, der Legende nach, 40 Tage und Nächte auf dem Berg Sinai verbracht haben soll, um dort anschließend die Zehn Gebote zu bekommen.

Auch wenn uns heute in unserer modernen Welt, die Berge nicht mehr als Sitz der Götter gelten, so ist doch immer noch jene Aura der Erhabenheit spürbar, die uns nach wie vor beim Anblick weißer Gipfel im Hochgebirge fasziniert. Dort zu sein, hieße doch immer noch in etwa soviel wie Gott gleich zu sein, den Überblick zu haben und Anteil zu haben an Größe und Macht.

Für alle Bergwanderer ist es ein schönes Gefühl nach einer langen und oft strapaziösen Wanderung unter dem Gipfelkreuz zu stehen. Die Aussicht entschädigt für die Mühsal des Weges, und mit dem sich ausbreitenden Stolz, es geschafft zu haben, kommt auch die Dankbarkeit dies erleben zu dürfen „Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen …“ und die Demut, angesichts eines grandiosen Naturschauspiels. Doch das Verweilen ist nur kurz, nach einer beschaulichen Rast und dem Einatmen der Stille und des Friedens, geht es wieder zurück. Bevor es dunkel wird, muss man wieder zu Hause sein. Dann gehören die Berge wieder den Göttern allein, den Blumen und den Tieren, die dort im Einklang mit sich selbst leben.

Uns Menschen dagegen bleibt der Traum für einen Moment die Weite des Lebens kennen gelernt zu haben und allen Sorgen entflohen zu sein. Es ist der Traum eines Lebens, das nicht von Geiz und Selbstsucht beherrscht wird, sondern von geschwisterlicher Liebe und der Ehrfurcht vor dem Geheimnis des Lebens. Das massive Gestein wird uns überdauern, und was wir auch tun, es wird uns immer überragen.

Herzliche Sommergrüße von

Pfarrer Peter Lehwalder

veröffentlicht von Jutta Knorr am 31. Mai 2009
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Elisabethpfad

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Einer der bekanntesten Pilgerwege in der Kirchenregion ist der Elisabethenpfad. Er führt von Frankfurt nach Marburg.

  • Von Frankfurt nach Marburg führt der 1. Elisabethpfad. Erist 1996 enstanden und 2001 erweitert worden.
  • Der 2. Elisabethpfad von Eisenach – Marburg ist 2007  eingeweiht worden.
  • Der 3. Elisabethpfad ist ebenfalls 2007 entstanden und führt von Köln nach Marburg.

Hier finden Sie Informationen zum Pilgerpfad.

Pilgerkarte Hessen zum Download als PDF

veröffentlicht von Uta Höck am 31. Mai 2009
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Orgelaktionstag – Kinder und Erwachsene entdecken die Orgel

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“Sonntags spielt immer die Orgel” – das ist für viele selbstverständlich. Doch wie funktioniert eine Orgel? Wie entstehen die Töne, und die verschiedenen Klänge? Die Orgel ist für Groß und Klein faszinierend, doch selten hat man die Gelegenheit, das Instrument mal aus der Nähe zu betrachten oder gar einmal selbst darauf zu spielen. Und welche Rolle spielt die Orgel in der Geschichte von der Kirschin Elfriede, die sich in den Mond verliebt und nach Australien auswandern will?

Am Samstag, dem 6. Juni 2009, steigt der zweite Orgelaktionstag des Dekanats Hochtaunus, diesmal in der Ev. Laurentiuskirche in Usingen. Die Kirchenmusikerinnen Carola Rahn, Karin Giel, Regine Strassburger, Gunilla Pfeiffer und Cordula Scobel stellen in einem Kinder-Orgelkonzert, Orgelführungen und einem heiteren Abschlusskonzert die “Königin der Instrumente” vor. Los geht’s um 15 Uhr mit der “Kirschin Elfriede”, einem Orgelkonzert für Zuhörer ab 3 Jahren. Im Anschluss daran gibt es eine Orgelbesichtigung für die Kinder, einen kleinen Imbiss und um 17 Uhr eine Orgelführung für Erwachsene. 18 Uhr erklingt dann zum Abschluss sommerlich-heitere Orgelmusik für 40 Finger und 8 Füße. Herzliche Einladung an Groß und Klein.

veröffentlicht von Uta Höck am 30. Mai 2009
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Kirchenwahl 2009 – Prädikanten & Prädikantinnen

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Klaus-Peter Vollhardt (52), Unternehmensberater und einer von 1.087 ehrenamtlichen Prädikanten & Prädikantinnen

Prädikantinnen und Prädikanten sind in der EKHN zum Predigtdienst bevollmächtigt. Damit setzen sie ein besonderes Erbe der Reformation fort- das „Priestertum aller Gläubigen“. Denn der Auftrag, das Evangelium öffentlich zu verkündigen, ist der ganzen Gemeinde gegeben.

Diesen Auftrag erteilt die EKHN neben Pfarrerinnen und Pfarrern auch geeigneten Gemeindemitgliedern – den Prädikanten und Lektoren. Prädikanten dürfen selbstverfasste Predigttexte halten, das Abendmahl austeilen und nach Absprache mit dem Dekan taufen,
trauen und Trauerfeiern gestalten.

Hierfür ist eine zweijährige Ausbildung zum Prädikanten nötig, die aus vielen Fortbildungen und Lehrgängen besteht, bei denen etwa zwei bis vier Anwärter von einem Ausbilder/einer Ausbilderin betreut werden. Er oder sie thematisiert unter anderem grundlegende Glaubensinhalte, theologische Themen sowie die Liturgie. Grundsätzlich kann jedes Mitglied der evangelischen Kirche Prädikant werden. In der Praxis spielen aber auch Persönlichkeit und Charakter eine Rolle.

veröffentlicht von Uta Höck am 29. Mai 2009
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„E-WIE-EVANGELISCH“ – Pfingsten

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Der Traum eines jeden Schülers, der Nachmittage lang über Vokabelkarten sitzt und versucht, sich fremde Sprachen einzuprägen: „Mit mächtigem Brausen fallen Flammen vom Himmel und alle können plötzlich fremde Sprachen.“ So wird im Comic-Videoclip aus der Reihe „E-wie-Evangelisch“ das erste Pfingstfest beschrieben. Allerdings nicht um den Mühen des Erlernens fremder Sprachen aus dem Weg zu gehen, sondern als Geburtstagsfest der Kirche. An Pfingsten erinnern die Kirchen an diesen ersten Start – wie Auslandsbischof Martin Schindehütte erklärt: eines der drei großen Feste der Christenheit.

Hier geht’s zum Video.

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veröffentlicht von Uta Höck am 29. Mai 2009
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Wo Kirche draufsteht, soll Kirche drin sein

Nürnberg (epd). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, hat sich für die Fortführung kirchlicher Reformen ausgesprochen. Wenn die Kirche in einer pluralen Gesellschaft ihrem Verkündigungsauftrag treu bleiben wolle, dürfe sie sich nicht an alte Strukturen klammern, sagte er am Dienstagabend beim Jahresempfang des Kirchenkreises Nürnberg in der Sebalduskirche. Nötig sei ein „Aufbruch der Kirche hin zu den Menschen“.

Huber hielt ein Plädoyer für Mission und Evangelisation. „Die Kirche ist nur dann bei sich, wenn sie über sich selbst hinausgeht“, sagte er. Dabei dürften sich die Kirchen nicht einreden lassen, sie seien eine Art „Bundesagentur für Werte“. Ihr Auftrag sei weiter gesteckt. Er bestehe in der „Botschaft von der freien Gnade Gottes“, nicht in der Bereitstellung von Schmieröl für die Gesellschaft.

Heir können Sie den ganzen Artikel aud der Seite der EKD lesen

veröffentlicht von Jutta Knorr am 28. Mai 2009
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Pilgern

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In neuester Zeit gewinnen auch alte Pilgerwege wieder an Faszination. Heute gilt die Tradition des religiösen Wanderns als modernes „Beten mit den Füßen“.
Einer der ersten, der das Pilgern auch für Evangelische entdeckte, war Paul Martin Clotz, Pfarrer für „Geistliches Leben in der hessen-nassauischen Kirche.

Bei den Wanderungen legen kleinere Gruppen täglich etwa 20 Kilometer zurück, übernachten einfach in Gemeindehäusern, genießen Gastfreundschaft und das fröhliche herzliche Miteinander in der Gruppe. Natürlich wird jeder Tag mit geistlichen Elementen wie Abendmahlsfeier, Bibeltexten, Gesprächs- und Schweigezeiten, Singen und Beten gestaltet.

Wir stellen Ihnen einige Pilgerwege vor.

veröffentlicht von Uta Höck am 28. Mai 2009
in Leben im Glauben, Pilgern | 0 Kommentare

Vor 75 Jahren formierte sich der Widerstand der Bekennenden Kirche

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„Wir verwerfen die falsche Lehre“

27. Mai 2009

„In Hitler ist die Zeit erfüllt für das deutsche Volk. Denn durch Hitler ist Christus, Gott der Helfer und Erlöser, unter uns mächtig geworden “ Besoffen von der nationalsozialistischen Propaganda beschrieben die evangelischen „Deutschen Christen“ im März 1934 den „Führer“ als Heiland. Zwei Monate später, vom 29. bis 31. Mai vor 75 Jahren, formierte sich in Wuppertal-Barmen der Widerstand der Bekennenden Kirche. Unter der Bedrohung durch den NS-Ungeist in der Kirche einigten sich erstmals seit der Reformation Vertreter der Lutheraner, Reformierten und Unierten auf eine gemeinsame theologische Erklärung.

Lesen Sie hierzu die Pressemitteilung der EKD

Mehr Informationen finden Sie auf der
Website zum 75-jährigen Jubiläum der Barmer Theologischen Erklärung

veröffentlicht von Uta Höck am 27. Mai 2009
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Spurensuche am Montag, den 25. Mai 2009

Herzlich willkommen zur Spurensuche am Montag, dem 25. Mai 2009

Erinnern und Lehren

‚Der Tröster, der heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.‘
(aus dem Evangelium nach Johannes 14)

Hier können Sie weiter lesen »

veröffentlicht von Uta Höck am 26. Mai 2009
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Gottesdienst am Montag, den 1. Juni 2009

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Gottesdienst

Pfingstmontag

Montag, den 1. Juni 2009, um 9.45 Uhr

in der Evangelischen Kirche

Die Lesung steht im 1. Buch Mose, Kapitel 11, Verse 1-9.

veröffentlicht von Jutta Knorr am 25. Mai 2009
in Gottesdienste, Termine | 0 Kommentare