Evangelische Kirchengemeinde Burgholzhausen

Gemeindebrief Dezember 2009 – Februar 2010

GemBrief Dez-Feb2009 Sie finden in unseren Gemeindebriefen Informationen über Veranstaltungen und die Geburtstage unserer Gemeindeglieder. Wir veröffentlichen die Gottesdiensttermine und geben unter der Rubrik Freud und Leid Auskunft über Beerdigungen, Trauungen und Taufen in unserer Gemeinde. Am Anfang steht immer eine theologische Deutung.

Gemeindebrief Dezember 2009 – Februar 2010

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veröffentlicht von Uta Höck am 30. November 2009
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Kirche im Kerzenschein

von Jens Pfeifer

Ein Abend im November – der Nieselregen lässt sich leise nieder auf Gesicht und Brille. Eine Reihe von kleinen Lichtern geleitet den Weg zur Evangelischen Kirche Burgholzhausen. Schon von Außen erkennt man das warme Licht, das die Kirche erhellt, und schnellen Fußes versucht man die sich ankündigende wohlige Wärme der alten Gemäuer zu erreichen. –
Die Kirche ist gut besucht und in den ersten Reihen herrscht rege Betriebsamkeit. Links blitzen goldene Bleche und spiegeln die vielen liebevoll aufgestellten Kerzen in der Kirche tausendfach wider. Dahinter recken die Gitarren ihre Hälse. Rechts sind die Reihen mit Holzbläsern und Streichern besetzt, die gleichfalls auf ihren Einsatz in der wohligen Atmosphäre warten. –
Dann geht es los und die Bläser von Blech und Holz begrüßen die Anwesenden. Im Programm lässt sich die lange Liste der Mitwirkenden entdecken – alle sind sie gekommen, um die Adventszeit stimmungsvoll willkommen zu heißen.
Da wären der Posaunenchor und die dazugehörigen Jungbläser, die unter der Leitung von Veronika Heckel und Stefan Daniel sich nun bereits einen festen Platz in Burgholzhausen erworben haben. Annette Hannappel mit ihrer Flötengruppe und dem Gitarren-Ensemble gehört mittlerweile schon zu den erfahrenen Garanten, um besinnliche Stimmung zu bereiten. Das Streicherensemble unter Sybylle Szymanski-Köhr rundet die Instrumentalgruppe mit Elvira Braunagel an der Orgel ab. Nicht zu vergessen sind auch die beiden Sänger Timo Hansen (Tenor) und Patrick Briehn (Bariton), die uns alle mit ihrem schönen Gesang dem Himmel ein wenig näher bringen. Das Programm wird abgerundet von Pfarrer Lehwalder, der mit seinen beiden Lesungen Jung und Alt erfreut. –
Und auch wenn Väterchen Frost sich draußen noch nicht eingefunden hat, so spürt man doch nun: „Die Stillste Zeit im Jahr – nun kann sie beginnen.“ –
Ein erfüllender Nachmittag geht zu Ende – wir freuen uns auf das nächste Jahr.

Bilder von Axel Hannappel

veröffentlicht von Jutta Knorr am 30. November 2009
in Flötengruppen, Kirchenmusik, Posaunenchor | 0 Kommentare

Nachgedacht – Gemeindebrief Dezember 2009 – Februar 2010

nachgedacht

In der Schule kommt es manchmal vor, dass ein Kind fragt, wozu wir „Religion“ brauchen? Es steht neben Deutsch und Mathematik auf dem Stundenplan unserer Schüler und ist Teil des regulären Pflichtunterrichts, im Augenblick jedenfalls noch. Aber wozu brauchen wir Religion denn? Rechnen und Schreiben sind klar, da lernt man etwas fürs Leben, etwas das später im Berufsleben auch wirklich gebraucht wird. Mit „Religion“ dagegen lässt sich weniger anfangen.

Natürlich möchte ich unseren Kindern gerne die Geschichten von Moses und Abraham erzählen, genauso die Weihnachts- und die Ostergeschichte. Sie sind ja längst zu einem allgemeinen Bildungsgut unserer Kultur geworden, zu Dingen also über die man Bescheid wissen sollte, überlieferte Traditionen, die unser Leben bis heute prägen. Doch Religion ist weniger Lernstoff als Herzensbildung, sie soll uns zu einer Haltung der Ehrfurcht vor dem Leben verhelfen, die die Würde anderer mit einschließt und in der Demut vor Gott, die eigenen Grenzen akzeptiert.

Aber vielleicht ist das zu hoch gegriffen. Was für eine intellektuelle Diskussion gut sein könnte,

erschließt sich längst noch nicht einem Kinderherzen. „Wozu wir Religion brauchen?“ Einem Kind würde ich sagen: „Wir brauchen Religion um mit unserer Angst leben zu können.“ Ich meine damit nicht nur solche berechtigten Ängste wie die Sorge um den Arbeitsplatz oder die Gesundheit, sondern auch die Unsicherheit darüber, warum wir überhaupt auf der Welt sind, und welchen Sinn das ganze Leben haben soll.

„In der Welt habt ihr Angst!“, behauptet das Johannesevangelium fast wie selbstverständlich. Klar in einer Welt in der jeder mit jedem um Glück und Lebenschancen konkurriert, lauert fast überall die Angst zu verlieren oder betrogen zu werden. Die Folge davon ist, dass wir uns nie sicher sein können und somit in ständiger Angst leben müssen. Erst die Spielregeln unseres gemeinschaftlichen Lebens gewähren uns Aufschub und Sicherheit, auch wenn sie größere Krisen kaum verhindern können. „Wozu wir Religion brauchen?“ Angesichts der vielen kleinen und großen Krisen unserer Zeit fällt die Antwort leicht: „damit wir nicht den Lebensmut verlieren!“

„Fürchtet euch nicht, denn ich verkündige euch große Freude…“, sagte der Engel an Weihnachten zu den Hirten in der dunkeln Nacht, und ermutigte sie dadurch dem Leben wieder offener und froher zu begegnen. Auf die gleiche Weise möchte auch die Jahreslosung 2010 aus dem Johannesevangelium Sinn stiften und Zuversicht verbreiten: „Euer Herz erschrecke nicht!“ „Legt eure Angst ab“, könnte man auch übersetzen.

Man kann die eigene Angst zwar nicht so leicht abstreifen wie ein Kleid, aber gemeint ist wohl, sich von ihr nicht beherrschen zu lassen. Denn allemal ist Angst ein schlechter Ratgeber. Wir können und werden unsere Ängste nicht loswerden, aber wir können lernen mit ihnen zu leben, ohne von ihnen völlig beherrscht zu werden. Entscheidend ist das Vertrauen. Je mehr Vertrauen ich entwickeln kann, um so kleiner wird meine Angst. Wenn ich spüre worauf ich mich verlassen kann, dann bin ich auch nicht verlassen. Und wenn ich auf Gott vertraue, habe ich wohl gebaut. Nicht deshalb weil ich einen starken Glauben habe und auf alle Fragen eine Antwort weiß, sondern weil Gott über allem und in allem wirkt und regiert, und diese Welt nicht untergehen lässt.

Frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr wünscht Ihnen

Pfarrer Peter Lehwalder

veröffentlicht von Jutta Knorr am 30. November 2009
in Denk' mal, Kirchenvorstand, Leben im Glauben | 0 Kommentare

Gottesdienst am Sonntag, den 6. Dezember 2009

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Gottesdienst

2. Advent

Sonntag, den 6.Dezember 2009, um 09.45 Uhr

in der Evangelischen Kirche Burgholzhausen

Die Lesung steht im Jesaja, Kapitel 63, Verse 15-16.

veröffentlicht von Jutta Knorr am 30. November 2009
in Gottesdienste, Termine | 0 Kommentare

Nikolausgottesdienst am Sonntag, den 6. Dezember 2009

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Nikolausgottesdienst

Sonntag,

den 6. Dezember 2009,

um 16 Uhr

in der Evangelischen Kirche

Alle Kinder und Eltern sind herzlich eingeladen.

veröffentlicht von Uta Höck am 29. November 2009
in Gottesdienste, Kindergottesdienst, Ökumene, Termine | 0 Kommentare

Kopenhagener Klimakonferenz darf nicht scheitern

Angesichts des Ergebnisses des Gipfels der Pazifik-Anrainer-Staaten (APEC) hat die EKD vor einem Scheitern der Kopenhagener Klimakonferenz gewarnt. Es sei unverantwortlich, wenn die größten Produzenten der schädlichen Treibhausgase schon im Vorfeld der Weltklimakonferenz jede verbindliche Einigung zur Begrenzung der globalen Erderwärmung ablehnten, erklärten die Präses der Synode der EKD, Katrin Göring-Eckardt, und der Bevollmächtigte des Rates der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union, Prälat Bernhard Felmberg. „Unter Wissenschaftlern herrscht mittlerweile ein großer Konsens, dass es fünf vor zwölf ist, wenn wir diese Erde für künftige Generationen bewohnbar halten wollen“, warnte Felmberg. Die Folgen fortgesetzter Untätigkeit seien gravierend: Schon ein Anstieg um zwei Grad Celsius werde Küstenregionen unbewohnbar machen, die Verwüstung vorantreiben, Naturkatastrophen befördern und in unvorstellbarem Ausmaß Menschen aus ihrer Heimat vertreiben.

Lesen Sie die Pressemitteilungen der EKD

Es ist nicht zu spät für eine Antwort auf den Klimawandel

„Kopenhagener Klimakonferenz darf nicht scheitern“

veröffentlicht von Uta Höck am 28. November 2009
in Kirche in der Gesellschaft, Presse | 0 Kommentare

Adventskalender

Adventskalender verkürzen die 24 Tage des Wartens und der Vorfreude mit kleinen Geschenken und Überraschungen. Gerade mal seit 100 Jahren gibt es den Adventskalender in gedruckter Form. 1903 hat ein evangelischer Verleger aus München den ersten Adventskalender auf den Markt gebracht. Die Popularität seiner Kalender nahm schnell zu; 1920 waren sie international bekannt. Heute bietet das Angebot eine unübersehbare Vielfalt.

Lesen Sie dazu den ganzen Artikel der EKD – Eine Initiative der Evangelischen Kirche

veröffentlicht von Uta Höck am 27. November 2009
in Advent ist im Dezember | 0 Kommentare

Adventssonntage

Die vier Sonntage im Advent unterstreichen den doppelten Charakter des Wartens: Warten auf die Ankunft (lat. adventus) Jesu und Warten auf seine erhoffte Wiederkehr am Ende der Zeiten. Jeder Sonntag hat ein eigenes Gepräge und gestaltet so die weihnachtliche Vorgeschichte: 1. Advent: Einzug Jesu in Jerusalem, 2. Advent: Wiederkunft Christi, 3. Advent: Johannes der Täufer (Vorläufer Jesu), 4. Advent; Maria (Mutter Jesu). An jedem Sonntag wird eine weitere Kerze auf dem Adventskranz entzündet. Viele Menschen besuchen einen Adventsbasar oder einen Weihnachtsmarkt, um sich auf das Weihnachtsfest einzustimmen.

Lesen Sie dazu den ganzen Artikel der EKD – Eine Initiative der Evangelischen Kirche

veröffentlicht von Uta Höck am 27. November 2009
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„E-WIE-EVANGELISCH“ – der Tod

EwieEvangelisch-Der-Tod

Der Tod ist eine Tür zu einem anderen Leben. So erklärt Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland und stellvertretender Vorsitzender des Rates der EKD den Tod. Im neuesten Comic-Video der Reihe „E-wie-Evangelisch“ wendet sich der Theologe diesem schwierigen Thema zu: „Wenn man durch diese Tür geht, hat man diese Erde verlassen, und zwar endgültig und für immer.“ In der Comic-Videoreihe „E-wie-Evangelisch“ erläutern Theologinnen und Theologen wichtige evangelische Begriffe.

Hier geht’s zum Video.

veröffentlicht von Uta Höck am 26. November 2009
in „E-WIE-EVANGELISCH“, Kindergottesdienst, Konfirmanden, Leben im Glauben | 0 Kommentare

Spurensuche am Montag, den 23. November 2009

Herzlich willkommen zur Spurensuche am Montag, dem 23. November 2009

Advent – er ist im Kommen

„Die Nacht ist vorgerückt,
der Tag aber nahe herbeigekommen
(aus dem Brief an die Römer 13,12)

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veröffentlicht von Uta Höck am 25. November 2009
in Spurensuche | 0 Kommentare