Evangelische Kirchengemeinde Burgholzhausen

Lebendige Kirche – Machen Sie mit! Umfrage zum Gemeindeleben


Liebe Gemeindeglieder,

Kirche ist nicht nur ein Gebäude, Kirche ist auch nicht nur eine Stunde am Sonntagvormittag, Kirche ist lebendige Gemeinschaft im Glauben an Gott. Und Kirche braucht auch immer wieder Veränderung, um ihrem Auftrag gerecht zu werden.

Im Kirchenvorstand überlegen wir, was sich ändern könnte, was bleiben soll, hier und heute in unserer Gemeinde. Und das möchten wir mit Ihnen zusammen tun.

Daher haben wir diesem Gemeindebrief einen Fragebogen beigelegt, um zu erfahren, was Ihnen gut gefällt, was weniger, was Ihnen fehlt, was Sie sich wünschen.
Wir freuen uns, wenn möglichst viele den Fragebogen ausfüllen und uns zurückgeben. Wenn der Platz nicht reicht, oder Sie uns noch etwas mitteilen möchten, können Sie einen extra Zettel nehmen.
Sie können uns natürlich gerne auch persönlich ansprechen.

Die Ergebnisse werden wir Ihnen auf einer Gemeindeversammlung vorstellen, auf der Sie auch Gelegenheit haben, Fragen zu stellen und Vorschläge zu machen.

Organisatorisches:
Bitte geben Sie den Fragebogen bis zum 21. März (Frühlingsanfang) an das Gemeindebüro zurück.
Weitere Exemplare sind in der Kirche, im Gemeindebüro und hier erhältlich.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe

veröffentlicht von Jutta Knorr am 23. Februar 2011
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Gottesdienst am Samstag, den 26. Februar

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Gottesdienst

vor Sexagesimä

Samstag, den 26. Februar, um 18.00 Uhr

in der Evangelischen Kirche

Die Lesung steht im Buch Jesaja, Kapitel 55, Verse 6-9.

veröffentlicht von Jutta Knorr am 23. Februar 2011
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Evangelische Kirche regt Begegnung mit Papst in Erfurt an

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Hannover/Bonn (epd). Beim geplanten Papstbesuch in Deutschland erhofft sich die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), dass es zu einer Begegnung evangelischer Kirchenvertreter mit dem Oberhaupt der katholischen Kirche und zu einem gemeinsamen Gottesdienst kommt. Es wäre gerade unter ökumenischen Gesichtspunkten „reizvoll und ergiebig“, sich über die Bedeutung der Reformation aus evangelischer und katholischer Perspektive auszutauschen, heißt es in einem Schreiben des EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider an Papst Benedikt XVI., das am Donnerstag bekannt wurde.

Der Papst kommt vom 22. bis 25. September erstmals zu einem offiziellen Besuch nach Deutschland. Der vatikanische Reisemarschall Alberto Gasbarri beendete am Donnerstag einen fünftägigen Besuch zur Vorbereitung des Deutschlandbesuchs von Benedikt XVI. Dabei besichtigte Gasbarri mögliche Veranstaltungsorte in den Erzbistümern Berlin und Freiburg sowie im Bistum Erfurt, wie die katholische Deutsche Bischofskonferenz in Bonn mitteilte.

Lesen Sie hierzu den Artikel der EKD vom 10.2.2011

veröffentlicht von Uta Höck am 17. Februar 2011
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Wie die Dorfjugend Leben in die Kirche bringt

Wie die Dorfjugend Leben in die Kirche bringt

«Lasset die Kinder zu mir kommen», forderte Jesus seine Jünger auf. In Burgholzhausen hatte die Jugend das Gotteshaus im Januar für sich entdeckt und dort abends gefeiert – ohne Erlaubnis. Statt mit Unverständnis oder Wut reagiert die Gemeinde mit Humor und überdenkt die Öffnungszeiten.

Friedrichsdorf. Das rund 300 Jahre alte Gotteshaus in Burgholzhausen übt auf Jugendliche einen gewissen Reiz aus. Foto: jrDas rund 300 Jahre alte Gotteshaus in Burgholzhausen übt auf Jugendliche einen gewissen Reiz aus. Foto: jrDie Synode der evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat im vergangenen Jahr «Kirchen als Orte der Besinnung und Ermutigung» neu in den Blick gerückt und sich für eine stärkere Öffnung der evangelischen Kirchen als Orte des Friedens und der Zuflucht eingesetzt. Und tatsächlich: Offene Kirchen werden besucht.

Dieser Initiative hat sich auch die evangelische Kirchengemeinde Burgholzhausen angeschlossen – allerdings nicht ganz freiwillig, wie die Gemeinde in einer Pressemitteilung betont. In der ersten Januarwoche sei das Portal nach dem Gottesdienst ausnahmsweise nicht abgeschlossen worden. «Obwohl die Kirche außerhalb der bekannten Feiertagsspitzen nicht gerade als Ort eines allzu lebhaften Kommunikations-Geschehens bekannt ist, blieb dieser Fakt der Dorfjugend nicht verborgen», erklärt Uta Höck vom Kirchenvorstand.

So jedenfalls ließe sich das Erlebnis der Chef-Organistin Jutta Knorr erklären, die an einem Januarabend zum Orgel-Üben das Gotteshaus aufgesucht habe. Sie fand den Innenraum hell erleuchtet und die Kirchentüre offen vor. Als sie die Kirche durch den Seiteneingang betreten wollte, stürmten fünf oder sechs Jugendliche im Alter um die 15 Jahre durch das Hauptportal hinaus. Eine Inspektion durch Mitglieder des Kirchenvorstandes habe Hinweise auf eine Feier gegeben, «die auf Elemente außerhalb der traditionell vorgeschriebenen lutherischen Liturgie zurückgegriffen haben dürfte», so Höck weiter. Unter anderem seien Schnapsfläschchen, Zigarettenkippen und Reste von Knabbereien eingesammelt worden – währenddessen schaute eine zweite Jugendgruppe vorbei, die ebenfalls feiern wollte.

«Der Kirchenvorstand», stellt Höck klar, «ist an einem lebhaften Gemeindeleben interessiert und freut sich vor allem über entsprechende Initiativen des Nachwuchses.» Es sei auch «positiv zu vermerken, dass die Kinder und Jugendlichen offensichtlich von der besonderen Atmosphäre der Kirche angezogen worden waren und sie abgesehen von einigen zurückgelassenen Verpackungen keinen Schaden angerichtet haben».

Trotzdem sei eine Kirchen-Öffnung außerhalb der Gottesdienstzeiten in der Burgholzhäuser Gemeinde unter anderem aus baulichen Gründen nur schwer zu verantworten: «Der Eingang ist von der Straße her nicht einsehbar und es fehlen Freiwillige, die während eventueller Öffnungszeiten für Rückfragen und Kontrolle zuständig sein möchten», so Höck.

Die Gemeinde plant für März eine Fragebogenaktion, in der individuelle Vorstellungen zu Fragen rund um die Kirche, Wünsche, Kritik und Verbesserungsvorschläge erbeten werden – auch zu eventuellen zusätzlichen Kirchenöffnungszeiten darlegen. Als einen Schritt zum verbesserten Gedankenaustausches hat der Kirchenvorstand 2010 beschlossen, einmal monatlich ein «Kirchencafe» zu veranstalten. Details gibt es auf der Website der evangelischen Kirchengemeinde Burgholzhausen http://www.kirche-burgholzhausen.de . red (red)

Quelle: Taunus Zeitung vom 16.2.2011.

veröffentlicht von Jutta Knorr am 16. Februar 2011
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Gottesdienst am Sonntag, den 20. Februar

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Sonntag, den 20. Februar 2011, um 9:45 Uhr

Septuagesimae

in der Evangelischen Kirche.

Die Lesung steht bei Matthäus, Kapitel 9, Verse 9-13.

Im Anschluß an den Gottesdienst laden wir Sie zu einer Tasse Tee oder Kaffee und einem Stück Kuchen ein.

veröffentlicht von Jutta Knorr am 16. Februar 2011
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Nachgedacht – Gemeindebrief März – April 2011

nachgedacht

In Gott kommt meine Seele zur ruhe

Für viele Menschen ist „Ruhe“ und das, was darunter zu verstehen ist, ein Problem. Ruhe wird für Passivität gehalten, ein Zustand, den sich keiner so gerne erlauben mag, es sei denn er hat Urlaub. Auch das Wort „Ruhestand“ ist in unserer Gesellschaft weithin verpönt, so dass sich kaum einer getraut davon zu reden, geschweige denn ihn auch für sich in Anspruch zu nehmen. Wenn dagegen die Menschen in ihren späteren Lebensabschnitten von Unruhestand sprechen, beschreibt das Wort eher ihren aktuellen Zustand und findet gesellschaftlichen Anklang, denn ohne Ehrenämter z. B. wäre vieles in unserer Gesellschaft gar nicht denkbar.
„Ruhe“ dagegen wird in unserer Gesellschaft immer mehr diskriminiert. Ruhe erscheint als etwas negatives. Ruhig sind diejenigen, und sollen es auch sein, die nichts mehr zu sagen haben. Ruhe bewahren gilt zwar als Bürgerpflicht, aber nur wer sich einmischt und wahrgenommen wird, wird auch ernst genommen. Ruhig wird es um die, die keine Arbeit mehr haben und sich nicht mehr nützlich machen können, so wie Alte und Kranke z. B. Ruhe wird gemeinhin auf der Friedhof gesucht, aber nicht auf den Boulevards der großen Städte mit ihrer Event- und Partykultur. Unsere marktschreierische Werbekultur verdrängt so „Ruhe“ an die Ränder des Lebens, so wie einst auch die Friedhöfe aus der Mitte des Dorfes in die Außenbezirke verlegt wurden.
Manchmal kommt es mir so vor als sei „Menschsein“ gleichbedeutend mit „Unruhestiften“ oder „Krach machen“. Das erste womit wir uns auf dieser Welt bemerkbar machen ist ein Schrei und manchmal ist es auch das letzte. Dazwischen heischen wir lautstark um Anerkennung und Liebe, und hofen unsere Wünsche und Bedürfnisse befriedigen zu können. Je weniger wir aber bekommen, um so mehr Tamtam machen wir. Auffällig ist, dass wir nicht in uns ruhen können und wie unter Zwang Himmel und Erde bemühen, um so etwas wie Glück zu finden.
Stellen sie sich einmal für einen Moment vor, wie still es etwa vor 200 Jahren gewesen sein muss. Es muss so unglaublich still gewesen sein, dass man fast jeden Seufzer des Nachbarn mitbekommen hat und vielleicht auch seine Lieder, wenn ervor sich hin summte. Es muss eine völlig andere Welt gewesen sein. Ein Raum der Stille, den wir uns heute kaum noch vorstellen können. Aber es geht nicht bloß um die äußere Ruhe und das Ruhe geben, sondern um die innere Ruhe, das was man früher Seelenfrieden genannt hat.
Der Kampf ums Überleben, die Jagd nach Erfolgen, die vielen kleinen und großen Sorgen und unsere Sehnsucht nach Glück nimmt uns diese Ruhe, falls wir sie je schon einmal hatten. Und das Paradoxe ist doch zugleich, dass es ohne diese Ruhe kein Glück und auch keinen Sinn geben kann. Denn erst im Innehalten wird der Urgrund des Lebens spürbar, das was uns trägt, und erst von diesem utopischen Punkt aus gesehen, bekommt alles andere Ziel und Richtung.
Insofern brauchen wir in unserem leben, wie in unserer Gesellschaft solche Inseln der Stille, die uns helfen innere Kraftreservoire zu erschließen. Gerade auch eine Kirche könnte so ein Ort sein, an dem man zur Ruhe kommt.
In der Kirche erscheint Gott als Raum in dem ich Geborgenheit und Frieden finden kann, auch wenn sich die Welt wie gewohnt weiter dreht, gewinne ich doch dort den Abstand den ich für mein Leben brauche. Dann kann ich mich auch wieder lauthals ins Leben stürzen.

Frohe Ostern wünscht Ihnen
Pfarrer Peter Lehwalder

veröffentlicht von Jutta Knorr am 15. Februar 2011
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Machen Sie mit beim Weltgebetstag – Zweites Vorbereitungstreffen

Feiern und gestalten Sie gerne lebendige Gottesdienste?

Arbeiten Sie gerne mit anderen auf ein Ziel hin?

Interessieren Sie sich für andere Länder und Kulturen?

Probieren Sie gerne neue Rezepte aus anderen Ländern aus?

Beschäftigen Sie sich gerne in einem weiten Horizont mit religiösen Fragen?

Können Sie gut mit neuen Medien umgehen?

Interessieren Sie sich für Entwicklungszusammenarbeit?

Sind Sie in der Eine-Welt-Arbeit aktiv?

Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie Frauen in anderen Ländern leben und was sie bewegt?

Machen Sie gerne Musik?

Dann passt der Weltgebetstag gut zu Ihnen.

Wir treffen uns zu unserem zweiten Vorbereitungstreffen am

Montag, den 21. Februar 2011, um
20.00 Uhr im
im Evangelischen Gemeindehaus, Hintergasse 6a.

Zu den Weltgebetstagsfeiern sind die ganze Gemeinde – Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche – herzlich eingeladen.

Informationsblatt zum Weltgebetstag

veröffentlicht von Uta Höck am 13. Februar 2011
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Golgatha ist keine Zahncreme

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Evangelische Glaubenskurse sollen Erwachsenen die Grundlagen des Christentums nahebringen

21. Januar 2011

Peter Bernhardt (41) war das Christsein quasi in die Wiege gelegt: Er ist in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen, wurde konfirmiert und hat in der kirchlichen Jugendarbeit in Hameln mitgemacht. Trotzdem kamen ihm als junger Mann Zweifel: „Ich habe gemerkt, mein kindlicher Glaube an Jesus als Supermann und Gott als Alleskönner greift nicht mehr so richtig.“ Ein Glaubenskurs für Erwachsene gab ihm damals das richtige „Werkzeug“ in die Hand, erzählt er.

Solche Kurse sollen bundesweit künftig verstärkt angeboten werden.

Glaubenskurse sollen erwachsenen Menschen Halt und Orientierung im christlichen Glauben bieten, sagt der Osnabrücker evangelische Regionalbischof Burghard Krause. Sie sollen diejenigen, die zögerlich, skeptisch und kritisch sind, an das Christsein heranführen. Krause ist Autor eines der ersten und erfolgreichsten Glaubenskurses in Deutschland. „Viele Menschen haben in einer Gesellschaft, die immer mehr verschiedene religiöse und weltanschauliche Lebensmodelle bietet, die Qual der Wahl“, sagt er. In diesem Markt der unbegrenzten Möglichkeiten müsse die Kirche Profil zeigen.

Deshalb hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) die Initiative „erwachsen glauben – Kurse zum Glauben“ ins Leben gerufen. In Vorträgen, Diskussionen und einer Börse werden verschiedene Formen von Glaubenskursen vorgestellt. In den Kursen müsse es vor allem um Wissensvermittlung gehen, sagt Krause: Denn es sei nicht mehr selbstverständlich, dass jeder die Grundbegriffe des Christentums und die wichtigsten Geschichten der Bibel kenne: „Es gibt Menschen, die Golgatha für eine Zahncreme und das Goldene Kalb für einen Filmpreis halten.“

Lesen Sie hierzu den Artikel der EKD vom 21.Januar 2011 oder die Pressemitteilung der EKHN

veröffentlicht von Jutta Knorr am 12. Februar 2011
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Rom muss lutherische Kirchen anerkennen

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Catholica-Beauftragter der VELKD würdigt lutherisch-katholisches Studienprojekt

10. Februar 2011

Als ein „überzeugt ökumenisch verantwortetes Bemühen, dem Respekt und aufrichtiger Dank gebührt“, hat der Catholica-Beauftragte der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Landesbischof Prof. Dr. Friedrich Weber (Wolfenbüttel), das Studienprojekt der lutherisch-katholischen Gruppe von Farfa Sabina zum Thema „Gemeinschaft der Kirchen und Petrusamt“ gewürdigt. In einer vom Lehrstuhl für Kirchenrecht an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt und dem Institut für Ökumenische Forschung in Straßburg veranstalteten Tagung sagte Weber: „Das größte ökumenische Dilemma ist doch: Die Konfessionen sind im Wesentlichen im Glauben an Christus eins, aber sie denken in grundverschiedenen Systemen von Kirche und Kircheneinheit.“

Lesen Sie hierzu den Artikel der EKD vom 10.2.2011

veröffentlicht von Uta Höck am 12. Februar 2011
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Gottesdienst am Sonntag, den 13. Februar

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Gottesdienst

letzter Sonntag nach Epiphanias

Sonntag, den 13. Februar, um 9.45 Uhr

in der Evangelischen Kirche

Die Lesung steht im
Johannes-Evangelium, Kapitel 12, Verse 34-36 .

veröffentlicht von Jutta Knorr am 9. Februar 2011
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