Evangelische Kirchengemeinde Burgholzhausen

Anschlag in Norwegen – wir können nicht einfach zur Tagesordnung übergehen

31.7.2011

Ich stelle die persönliche Betroffenheit unserer politischen Vertreter über die teuflischen Morde an jungen und alten Menschen in Norwegen nicht in Frage. Doch ihre Erklärungen reichen nicht aus, um sich auch nur ansatzweise den eigentlichen Ursachen anzunähern. Ein Kommentar von Wolfgang Theophil

Es ist nicht nur Fremdenhass oder Hass auf die Anderen, wie Frau Merkel sagt, wenn so viele vornehmlich ganz junge Menschen, eigene Landsleute in bestialischer Mordlust um ihr Leben gebracht werden. Und es gehört auch nicht zum Wesen von Demokratie und Freiheit, dass selbige Mordlust ein Risiko einer freien und demokratischen Gesellschaft sein müsse, wie Herr Seehofer meint. Solche Erklärungsmuster benennen nicht die wahre Ursache von Gewalt und Destruktion und geben auch der Gesellschaft keine Orientierung, die zu einer Vermeidung von Unmenschlichkeit nötig ist.

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veröffentlicht von Uta Höck am 31. Juli 2011
in Allgemeine Beiträge, Kirche in der Gesellschaft, Presse | 1 Kommentar

Ein Moment der Freude

Doch die Notwendigkeit des neuen Tafel-Ladens ist Grund für gemischte Gefühle

Die Freude wäre bei allen Beteiligten wohl größer gewesen, wenn es die neue Ausgabestelle der Tafel in Friedrichsdorf nicht gebraucht hätte. Doch es gibt Armut in der Hugenottenstadt, der die Ehrenamtlichen mit dem Angebot in der Ringstraße begegnen wollen.

Von Dieter Becker

Friedrichsdorf. Im Beisein zahlreicher Ehrengäste konnte das Team der Tafel Friedrichsdorf die neue Ausgabestelle in Betrieb nehmen. Foto: dieIm Beisein zahlreicher Ehrengäste konnte das Team der Tafel Friedrichsdorf die neue Ausgabestelle in Betrieb nehmen. Foto: dieIm Beisein zahlreicher Ehrengäste konnte das Team der Tafel Friedrichsdorf die neue Ausgabestelle in Betrieb nehmen. Foto: die Armut hat viele Gesichter – auch im Hochtaunuskreis. Sichtbar wird das zum Beispiel in den Läden der „Bad Homburger Tafel“. Der Verein ist die seit Neuestem auch in Friedrichsdorf mit einer Ausgabestelle vertreten. Am Mittwoch wurden die Räumlichkeiten in der Ringstraße 12 offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

Bei der Einweihung der Lebensmittelausgabe herrschten bei den ehrenamtlichen Tafel-Mitarbeitern des Bürgerselbsthilfevereins „Wir Friedrichsdorfer“ und bei den Ehrengästen gemischte Gefühle vor. Zwar sei es einerseits erfreulich, dass nun auch in der Hugenottenstadt bedürftige Menschen mit gespendeten Nahrungsmitteln versorgt werden könnten. Andererseits jedoch bedauerten die Redner bei der Feier, dass die „Tafeln“ überhaupt notwendig seien, und das sogar im vielzitierten „Speckgürtel“ der Mainmetropole Frankfurt.

Lesen Sie dazu den Artikel in der Taunus Zeitung.

veröffentlicht von Uta Höck am 29. Juli 2011
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Gottesdienst am 30. Juli 2011

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Gottesdienst

6. Sonntag nach Trinitatis

Sonntag, den 30. Juli, um 18.00 Uhr

in der Evangelischen Kirche

veröffentlicht von Uta Höck am 28. Juli 2011
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Umfrage offenbart viele Wünsche

Gemeinde Burgholzhausen gibt sich ein neues Konzept, will aber nicht alles Alte über Bord werfen

Von Gerrit Mai

In die Gemeinde Burgholzhausen kommt neues Leben. Das ist wörtlich zu nehmen. Nach den Sommerferien möchte der Kirchenvorstand die Wünsche der Gläubigen umsetzen, unter anderem mit dem Ziel, lebendigere Gottesdienst zu gestalten, um damit Menschen einzuladen, die die traditionelle Form nicht anspricht.

Umgesetzt werden soll die lebendige Kirche mit Hilfe eines kleinen Mehrzweckanbaus an die Kirche und eines neuen Gottesdienstkonzepts. »Wir machen jetzt schon viel, aber es kommen nur wenige«, hat der Kirchenvorstand festgestellt. Vorsitzender Heinrich Adam Loy und sein Kollege Udo Isermann finden allerdings auch, dass es immer schwieriger wird, in einer Spaßgesellschaft noch Menschen in den Gottesdienst zu locken. Mit teilweise nur sieben Konfirmanden im Jahrgang sei es zudem schwierig, nach der Konfirmation Jugendgruppenarbeit zu etablieren.
Ehrenamtliche Mitarbeiter gefordert

Burgholzhausen ist ein Stadtteil von Friedrichsdorf im Hochtaunuskreis und mit seinen 3200 Einwohnern, von denen 1200 evangelisch sind, dörflich strukturiert. Die Kirche wurde im Jahr 1719 erbaut und steht mitten im Dorf. Pfarrer Peter Lehwalder ist seit 17 Jahren für die Gemeinde zuständig, seit der Pfarrstellenbemessung allerdings nur noch mit einer halben Stelle. »Das fordert die ehrenamtlichen Mitarbeiter umso mehr«, sagt Loy. Deshalb sei es wichtig, auch neue Mitarbeiter zu gewinnen.

Lesen Sie hierzu den Artikel in der Evangelischen Sonntagszeitung

veröffentlicht von Uta Höck am 28. Juli 2011
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Hilfe für die Opfer der Dürre in Ostafrika

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Auf der Suche nach Wasser und Nahrung haben Tausende Somalis ihre Heimatdörfer verlassen. Die verheerende Dürre und Hungersnot fordert in ganz Ostafrika unzählige Opfer. Erschöpfte Menschen versuchen mit letzter Kraft eines der Flüchtlingslager um Mogadischu zu erreichen, um zu überleben. Die Lage ist dramatisch, besonders für die stark unterernährten Kleinkinder. Die Diakonie Katastrophenhilfe hilft seit Jahren in dem von Konflikten heimgesuchten Land. Trinkwasser, Nahrungsmittel und Notunterkünfte werden verteilt. Die Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas International haben gemeinsam ein Brunnenprojekt auf den Weg gebracht. Fachleute bohren jetzt in den Außenbezirken Mogadischus Tiefbrunnen, um die Bewohner der Camps dauerhaft mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. Helfen Sie mit und retten Sie Leben.

Für ihre Arbeit bittet die Diakonie Katastrophenhilfe um Spenden, Stichwort „Somalia“.

Diakonie Katastrophenhilfe:

Konto 502 707,

Postbank Stuttgart,

BLZ 600 100 70

 

Auch die EKHN hat ein Spendenkonto für die Hilfe in Ostafrika eingerichtet:

Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

Evangelische Kreditgenossenschaft Kassel

Kto 4 100 000

BLZ 520 604 10

Stichwort: Diakonie Katastrophenhilfe – Somalia

veröffentlicht von Uta Höck am 27. Juli 2011
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Gottesdienst am 24. Juli 2011

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Gottesdienst

5. Sonntag nach Trinitatis

Sonntag, den 24. Juli, um 9.45 Uhr

in der Evangelischen Kirche

veröffentlicht von Uta Höck am 22. Juli 2011
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Bewahrung der Schöpfung – eine Frage des Lebensstils

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Petersburger Dialog in Wolfsburg und Hannover

19. Juli 2011

Unter dem Motto „Bewahrung der Schöpfung – Christliche Impulse für Ökologie und Nachhaltigkeit“ tagte am 18. Juli 2011 die ökumenische Arbeitsgruppe „Kirchen in Europa“ im Rahmen des deutsch-russischen Gesprächsforums „Petersburger Dialog“ in Wolfsburg. Vertreter der orthodoxen Kirche in Russland und der katholischen und evangelischen Kirche in Deutschland diskutierten grundlegende Aspekte der ökologischen Problematik und die damit verbundene Herausforderung für Kirchen und Gesellschaft in Deutschland und Russland.

Lesen Sie hierzu den Artikel der EKD vom 19.7.2011

veröffentlicht von Uta Höck am 20. Juli 2011
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Neubau statt Anbau

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Evangelische Gemeinde Burgholzhausen plant Mehrzweckraum in neuem Gebäude und sucht Spender

Nach drei Jahren ist die Planung des Neubau an der evangelischen Kirche Burgholzhausen so gut wie abgeschlossen. Jetzt geht es ans Spendensammeln, denn die Gemeinde muss ein Drittel der Baukosten von 120 000 Euro selbst aufbringen.

Von Katja Schuricht

Burgholzhausen. Offen und durch die giebelhohen Fenster lichtdurchflutet: Der neue Mehrzweckraum soll einladend sein. „Deshalb haben wir uns für eine offene Bauweise entschieden“, erklärt Heinrich Adam Loy. Der Vorsitzende des Kirchenvorstands der evangelischen Gemeinde Burgholzhausen ist gut gelaunt: Endlich kommt Bewegung in Sachen Pläne für den Bau eines Mehrzweckraums im Kirchgarten.

Lesen Sie dazu den Artikel in der Taunus Zeitung vom 16.7.2011.

veröffentlicht von Uta Höck am 18. Juli 2011
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Warum in der freien Zeit nicht einmal nachdenken?


Sommerzeit ist Ferienzeit!
Ferienzeit ist freie Zeit!

Warum in der freien Zeit nicht einmal nachdenken? Zum Beispiel hierüber:„Die gewöhnliche Frage: „Was sollen wir tun?“ muss mit der ungewöhnlichen Frage: „Von wo empfangen wir etwas?“ beantwortet werden.
Die Menschen müssen wieder verstehen lernen, dass man nicht viel geben kann, wenn man nicht viel empfangen hat. Die Religion ist in erster Linie die geöffnete Hand, eine Gabe entgegenzunehmen, und erst in zweiter Linie eine tätige Hand, Gaben* auszuteilen.“
(Paul Tillich)

*Gaben sollen hier nicht nur im materiellen Sinne verstanden werden!

Paul Johannes Tillich (* 20. August 1886 in Starzeddel, Landkreis Guben; † 22. Oktober 1965 in Chicago, USA) war ein deutscher und später US-amerikanischer protestantischer Theologe (Dogmatiker) und Religionsphilosoph. Er gehört zusammen zu den bedeutendsten deutschen Theologen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Einen schönen Sommer wünscht Ihnen und Ihren Familien
Thilo Schreiber

veröffentlicht von Jutta Knorr am 17. Juli 2011
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Ökumenischer Gottesdienst am 7. August 2011

 

„Seht die Blumen auf dem Feld“

Wir laden Sie ein zum Ökumenischen Gottesdienst

am 7. August 2011
um 10 Uhr
auf der Bühne der Sommerbrücke
hinter dem Rathaus
(Hugenottenstr. 55)

Musikalische Gestaltung: Posaunenchor der ev.-meth. Gemeinde

Der Gottesdienst ist eine Veranstaltung der ACGF
(Arbeitsgemeinschaft der Christlichen Gemeinden in Friedrichsdorf)

Die Kollekte ist für die Friedrichsdorfer Tafel bestimmt.

veröffentlicht von Uta Höck am 16. Juli 2011
in ACGF, Gottesdienste, Kindergottesdienst, Ökumene, Senioren, Termine | 0 Kommentare