Evangelische Kirchengemeinde Burgholzhausen

Entscheidung des Kirchenvorstands

In den Gottesdiensten am 24.12.2011 wurde durch Kirchenvorstandsmitglied J. Nagel bekannt gegeben:

„Nach der Gemeindeversammlung vom 14. Dezember ist der Gemeinde noch mitzuteilen, dass neben Pfr. Lehwalder auch
alle ehrenamtlichen Mitglieder des Kirchenvorstands einer Mediation ohne Vorbedingungen zugestimmt haben.“

veröffentlicht von Jutta Knorr am 29. Dezember 2011
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Mediation kann beginnen

Evangelische Gemeinde: Kirchenvorstand akzeptiert Vermittlungsversuch

Nach den Querelen in der evangelischen Gemeinde Burgholzhausen gibt es eine erste Annäherung zwischen Kirchenvorstand und Pfarrer: Das Gremium ist jetzt zur Mediation bereit.

Von Christiane Paiement-Gensrich

Burgholzhausen. In die festgefahrene Situation in der evangelischen Gemeinde Burgholzhausen kommt offenbar Bewegung. Der Kirchenvorstand hat jetzt einstimmig einer Mediation mit Pfarrer Peter Lehwalder zugestimmt. Das hat Kirchenvorstandsmitglied Joachim Nagel an Heiligabend gegen Ende des Familiengottesdienstes verkündet. Da applaudierten die Kirchenbesucher. Nagel ist zugleich Präses des Dekanats Hochtaunus.

Wie berichtet, hatte es seit dem Spätsommer Querelen in der Gemeinde gegeben. Der 9-köpfige Kirchenvorstand hatte dem Pfarrer nach den Ferien nahegelegt, sich anderswo einen Job zu suchen. Der wiederum war davon offenbar schockiert und wurde vorübergehend arbeitsunfähig. Nach seiner Genesung einigte man sich zunächst in einer Kirchenvorstandssitzung unter der Leitung von Dekan Michael Tönges-Braungart auf folgende „Sprachregelung“, die auch im aktuellen Gemeindebrief abgedruckt ist: „Zwischen Kirchenvorstand und Pfarrer Lehwalder gibt es unterschiedliche Auffassungen über die Gemeindearbeit. Deshalb sind der Kirchenvorstand und Pfarrer Lehwalder übereingekommen, dass Pfarrer Lehwalder in absehbarer Zeit sich neuen Aufgaben stellen wird.“

Lesen Sie dazu den ganzen Artikel in der Taunus Zeitung vom 29.12.2011

veröffentlicht von Jutta Knorr am 29. Dezember 2011
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Weltgebetstag 2012 – Malaysia

Steht auf für Gerechtigkeit

Wie lässt sich ein Staat regieren, dessen zwei Landesteile – getrennt durch das Südchinesische Meer – über 500 Kilometer auseinander liegen? Ein Land, dessen rund 27 Mio. Einwohnerinnen und Einwohner unterschiedliche ethnische, kulturelle und religiöse Wurzeln haben. Mit Kontrolle, mit Reglementierungen, mit Religion? Die Regierung des südostasiatischen Landes Malaysia versucht mit allen Mitteln, Einheit und Stabilität zu erhalten. Der Islam ist in Malaysia Staatsreligion. Alle Malaiinnen und Malaien (rund 50%) sind von Geburt an muslimisch. Chinesisch-stämmige (23,7%) und indisch-stämmige Menschen (7%), indigene Völker (11%) und Menschen anderer Herkunft (7,8%) gehören größtenteils dem Buddhismus, Hinduismus, Christentum und anderen Religionen an. Für sie gilt nur theoretisch Religionsfreiheit. Immer wieder kommt es jedoch zu Benachteiligungen der religiösen Minderheiten und zu politisch-instrumentalisierten Konflikten. So versucht man z.B. durchzusetzen, dass der Gottesname „Allah“ den Muslimen vorbehalten bleibt und Christen den Vater Jesu Christi nicht öffentlich, wie sie es gewohnt waren, „Allah“ nennen dürfen.

Malaysia, seit 1957 unabhängig, gilt als wirtschaftlich aufstrebend und ist als konstitutionelle Wahlmonarchie weltweit einzig. Seine Hauptstadt Kuala Lumpur liegt in Westmalaysia, wo ca. 80% der Bevölkerung leben. Im viel größeren Ostmalaysia, das auf Borneo liegt, leben besonders indigene Völker mit einem hohen Christenanteil.

Malaysia könnte zauberhaft sein: Mit vielen Stränden, fruchtbaren Ebenen an den Küsten, tropischem Dschungel, Hügeln und Bergen bis 4000 m versucht es mit Erfolg, Touristen anzuziehen. Ja, wenn es Korruption, Ungerechtigkeit und vor allem die Menschenrechtsverletzungen nicht gäbe! Aber man spricht unter dem Druck der Regierung am besten nicht darüber. Auch für Christinnen und Christen (gut 9%) kann es gefährlich sein, Kritik zu üben. Die Weltgebetstagsfrauen haben in ihrer Liturgie einen Weg gefunden, Ungerechtigkeiten, die „zum Himmel schreien“, anzuprangern: Sie lassen die Bibel sprechen. Die harten Klagen des Propheten Habakuk schreien zu Gott. Da sind sie gut aufgehoben. Und die Geschichte von der hartnäckigen Witwe und dem korrupten Richter aus dem Lukasevangelium trifft genau den Lebenszusammenhang der Verfasserinnen und vieler Menschen weltweit. Habakuk, der in seiner Klage – auch gegen Gott – heftig austeilen kann, ermutigt die Christinnen, auch ihrerseits im Gebet ihre Klagen Gott vorzutragen. „Wir sehen, dass unterschiedliche Auffassungen im politischen und religiösen Bereich mit Gewalt unterdrückt werden… Stimmen für Wahrheit und Gerechtigkeit  werden zum Schweigen gebracht. Korruption und Gier bedrohen deinen Weg der Wahrheit, Gott.“ Darf eine Frau so mutig und offen in den politischen Raum hineinreden? Das Bild von der „stumm leidenden malaysischen Frau“, das nicht nur in Männerköpfen immer noch gültig ist, trauen sich die Weltgebetstagsfrauen im Gebet zu widerlegen. Weltweit wollen sie alle Christinnen und Christen am 2. März 2012 aufrufen, aufzustehen für Gerechtigkeit. Ermutigt durch die Zusage Jesu, die sie sechsmal in ihrer Liturgie wiederholen: Selig sind die, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden satt werden.

Renate Kirsch

Text: Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.

Bild: „Justice“, Hanna Cheriyan Varghese, Bildrechte bei Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.

veröffentlicht von Uta Höck am 28. Dezember 2011
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Kein Gottesdienst am 1. Januar

Am 1. Januar findet in unserer Kirche kein Gottesdienst statt.
Der erste Gottesdienst im neuen Jahr ist am 8. Januar um 9:45 in der evangelischen Kirche.

veröffentlicht von Jutta Knorr am 27. Dezember 2011
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Weihnachtsbotschaft des Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Präses Nikolaus Schneider

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23. Dezember 2011

„Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkünde euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird: Euch ist heute der Heiland geboren!“

Diese Engel-Botschaft zeugt seit mehr als 2000 Jahren von dem großen Licht, das Gott für die Dunkelheit der Welt und für alle Dunkelheiten im Leben der Menschen leuchten lässt.

Aber auch 2000 Jahre nach Christi Geburt ersterben Hoffnung und Freude von Menschen an verschuldetem und unverschuldetem Leiden, an Lieblosigkeit, in Ängsten und in gefühlter Gottesferne. Auch Jahrhunderte nach der Ausbreitung des Christentums über die ganze Welt zeigt unsere Welt noch immer – und immer wieder neu – eine blutige Spur von Terror und Krieg, von Egoismus und Selbstherrlichkeit, von Folter, Hunger, Ausbeutung und Tod.

Lesen Sie hierzu den Artikel der EKD.

veröffentlicht von Uta Höck am 26. Dezember 2011
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Kunstwerk aus Keks

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Bilder auf Weihnachtsplätzchen haben eine lange Tradition

Lebkuchen, Spekulatius und Springerle – bis heute gehört vor allem im süddeutschen Raum das Bildgebäck zum Weihnachtsfest dazu. Der Brauch der Zierbrote ist uralt. Schon vor 2.500 Jahren wurden laut Kulturhistorikerin Elke Gerhold-Knittel Teige mit Bildern geprägt. Der ägyptische Herrscher Ramses II. soll Gebildbrote bei religiösen Handlungen verwendet haben. Neben Griechen und Römern kannten auch die Germanen mit Honig gesüßte Bilderbrote, schreibt die Stuttgarter Kulturhistorikerin in ihrem Buch „Modelschätze“.

Im Mittelalter nahmen die christlichen Klöster die Traditionen des Bildgebäcks auf und verzierten mit Formen aus Holz Hostien und Lebkuchen. „Generell wurde alles in Holz geschnitzt und in Teig ausgemodelt, was den Menschen bewegte“, sagt die Kuratorin der Abteilung Volkskunde im Württembergischen Landesmuseum, Dagmar Bayer. Im 16. Jahrhundert gab es fast nur religiöse Motive. Das Bildgebäck war eine Art Buchersatz in einer Zeit, als die meisten weder lesen noch schreiben konnten. Es war ein Genuss für Gaumen und Grips.

Lesen Sie hierzu den Artikel der EKD.

veröffentlicht von Uta Höck am 24. Dezember 2011
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Wer oder was ist ein Engel?

Augustinus sagte einmal: „Nicht das Wesen der Engel soll man definieren, sondern ihre Funktion. „Benediktinerpater Anselm Grün beschreibt Engel als von Gott geschaffene Wesen und von ihm werden sie geschickt. Das kann ein Traum, ein Gedanke oder auch ein anderer Mensch sein, der im rechten Augenblick in unser Leben tritt, der uns auf etwas hinweist.
„Ein Engel ist eine Form, wo Gott ein Gesicht bekommt“ (Zitat Anselm Grün). Die Existenz von Engeln und höheren Wesen ist ein Gegenpol zu unserer oft so sachlichen Welt voller Vernunft.

veröffentlicht von Uta Höck am 23. Dezember 2011
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Die Gemeinde ist das Ziel – Was der Dekan den Burgholzhäusern zu Weihnachten wünscht

Die turbulente Gemeindeversammlung in der evangelischen Kirche Burgholzhausen liegt jetzt genau eine Woche zurück. Die beiden Konfliktparteien, der Kirchenvorstand und Pfarrer Peter Lehwalder haben jetzt die Möglichkeit, ihre Differenzen in einer Mediation beizulegen. Der Pfarrer hat noch in der Versammlung zugestimmt. Die Entscheidung des Kirchenvorstands steht noch aus. Die Taunus Zeitung hat jetzt Dekan Michael Tönges-Braungart nach seiner Einschätzung der Lage gefragt. Das Gespräch führte Redakteurin Christiane Paiement-Gensrich.

Lesen Sie dazu den ganzen Artikel in der Taunus Zeitung vom 21.12.2011

veröffentlicht von Jutta Knorr am 21. Dezember 2011
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Von Weihnachtsmann und Gänsebraten

Für den guten Zweck wurden ein Vogel versteigert und Glühwein verkauft

Zur Burgholzhäuser Weihnacht luden am Sonntag die ortsansässigen Vereine ein: Mit heißem Punsch, Kuchen und Bratwurst stimmten sich die Besucher auf das bevorstehende Fest ein.

Von Olivera Gligoric-Fürer

Burgholzhausen. Ob die Gans derzeit noch auf Familie Kuchtas Gänsefeld ohrenbetäubend mit ihren Kollegen um die Wette schnattert? Besser als so mancher Wachhund sei des Deutschen liebster Weihnachtsbraten, zu dessen Lebzeiten versteht sich, hört man im Dorf sagen. Familie Kuchta hatte jedenfalls eine Gans ausgeguckt, die sie dem Vereinsring für die „Burgholzhäuser Weihnacht“ spendete. Am Sonntag wechselte die Gans jedoch gleich wieder ihren Besitzer – doch dazu später.

Lesen Sie dazu den ganzen Artikel in der Taunus Zeitung vom 21.12.2011

veröffentlicht von Uta Höck am 21. Dezember 2011
in Allgemeine Beiträge, Presse | 0 Kommentare

Demokratie und Nächstenliebe

Zu unseren Veröffentlichungen in Sachen Querelen in der evangelischen Kirchengemeinde Burgholzhausen erhielten wir folgende Zuschrift:

Auf der Versammlung der evangelischen Gemeinde Burgholzhausen wurde im Beisein von Propst Dr. Sigurd Rink und Dekan Michael Tönges-Braungart ein Kirchenvorstand (KV) zur Rede gestellt, der versucht hatte, seine Gemeinde fünf Monate lang im Unklaren zu lassen und Pfarrer Peter Lehwalder zum Weggang zu drängen.

Lesen Sie dazu den ganzen Artikel in der Taunus Zeitung vom 20.12.2011

veröffentlicht von Jutta Knorr am 21. Dezember 2011
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