Evangelische Kirchengemeinde Burgholzhausen

Studie: Dreiviertel der Hessen finden es gut, dass es die Kirche gibt

Aber für den Sinn des Lebens sorgen die Befragten lieber selbst

„Was glauben die Hessen?“ hat der Hessische Rundfunk in einer Studie untersuchen lassen. Die nun veröffentlichten Ergebnisse der im Herbst letzten Jahres durchgeführten Studie zeigen, dass es unter den Hessen eine hohe Akzeptanz der Kirchen gibt. Gleichzeitig erwarten die Hessen von der Kirche nicht unbedingt, dass sie sinnstiftend wirkt. Der Aussage „Das Leben hat nur dann einen Sinn, wenn man ihm selber einen Sinn gibt“ stimmten über 80 Prozent der Befragten zu.

Für Kirchenpräsident Dr. Volker Jung leitet sich aus den Ergebnissen der Studie die Schlußfolgerung ab, dass die Kirche eine Sprache finden sollte, die den Menschen im Alltag abholt. „Wir müssen zum Beispiel deutlicher zeigen, für was das Kreuz steht“, so Jung.

Am Samstag, 28. Januar – 16:15 bis 17:00 Uhr fragt „horizonte“ die Zuschauer, wie sie es denn mit der Religion halten. Was ist den Menschen in Hessen heilig? Was fürchten sie und wie stellen sie sich das Leben nach dem Tod vor?

Die Telefone sind an diesem Nachmittag von 15.00-18.00 Uhr geschaltet. Die Zuschauer können ihre Fragen per Telefon mitteilen unter der Frankfurter Festnetz-Nummer 069-155 4200 oder eine E-Mail schicken an: horizonte@hr-online.de.

Meinhard Schmidt-Degenhard hat den katholischen Stadtdekan von Frankfurt, Johannes zu Eltz und die evang. Pröpstin Gabriele Scherle, ins Studio eingeladen. Sie werden die Anrufe der Zuschauer entgegennehmen, ihre Fragen beantworten und mit ihnen diskutieren.

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