Evangelische Kirchengemeinde Burgholzhausen

Wie nutzt man vernünftig die Natur?

Chrismon

Nach dem Kahlschlag folgt Gottes Strafe

Der sächsische Bergbau- und Forstkenner Hans Carl von Carlowitz erdachte das Prinzip Nachhaltigkeit

Hier können Sie den vollständigen Artikel auf den Internetseiten des evangelischen Online-Magazins chrismon lesen.

veröffentlicht von Uta Höck am 16. Juni 2014
in Allgemeine Beiträge, Kirche in der Gesellschaft, Presse | 0 Kommentare

Trinitatis

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Trinitatis sucht das christliche Nachdenken über Gott in einem Begriff zu fassen: Dreieinigkeit (auch Dreifaltigkeit). Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist. Nach dem Trinitatisfest folgen bis zu 24 „grüne“ Wochen. Sie entfalten, was es heißt, als Gemeinde Jesu durch die Zeit – von Ostern und Pfingsten hin zur ewigen Vollendung – auf dem Weg zu sein. Es geht darum, in Verantwortung vor dem Schöpfer, in der Nachfolge Jesu und im Vertrauen auf das Wirken des Heiligen Geistes das Leben aus dem Glauben zu gestalten. Die Sonntage im Einzelnen thematisieren, wie Christen sich verstehen und verhalten: gegründet auf das Zeugnis der Apostel und Propheten, selbst zu Christus eingeladen und andere einladend, im Vertrauen auf das Wort von der Versöhnung, durchaus weiterhin als eine Gemeinde der Sünder, vom rettenden Ruf zur Nachfolge getroffen, von der Zusage in der Taufe herkommend, am Tisch des Herrn immer wieder zum Abendmahl versammelt, durch die Gaben des Geistes beschenkt und gefordert. Der 10. Sonntag nach Trinitatis ist besonders dem Verhältnis von Juden und Christen gewidmet. Die biblischen Texte an weiteren Sonntagen zeigen u.a. das Beispiel von Pharisäer und Zöllner, das Vorbild des barmherzigen Samariters oder sie fragen nach den Ordnungen Gottes oder dem Leben als Kirche in der Welt.
Fotos: Ludwig Winkler, Stuttgart
Texte: Reinhard Brandhorst, Stuttgart

veröffentlicht von Uta Höck am 14. Juni 2014
in Kirchenjahr | 0 Kommentare

Pfingstgottesdienst im Senioren- und Pflegeheim Kroh

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Bilder: Roland Holler

Seit 8 Uhr morgens ist Bewegung auf dem Grundstück Schulsstraße 77 in Köppern. Tische und Bänke werden gerückt und Sonnenschirme aufgestellt. Das Senioren- und Pflegeheim Kroh bereitet sich auf den Gottesdienst am Pfingstsonntag vor. Schon seit Jahren feiert die evangelische Kirchengemeinde Köppern diesen Gottesdienst gemeinsam mit den Bewohnern im großen Garten des Heims. Das Wetter spielt auch in diesem Jahr wieder mit. Und das sollte auch so sein. Es gäbe keinen Raum, der die große Anzahl Gottesdienstbesucher aufnehmen könnte. Bewohner und deren Angehörige sowie Gemeindeglieder sitzen bunt gemischt. Jeder scheint irgendwie jemanden zu kennen. Man begrüßt sich und plaudert etwas, ruft ein „Guten Morgen“ zu jemandem, der ein paar Tische weiter sitzt.

 

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Ein Altar ist aufgebaut und dahinter sitzt der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Burgholzhausen unter der Leitung von Veronika Heckel. Die Bläser werden den Gottesdienst, den Pfarrerin Ulrike Maas-Lehwalder hält, musikalisch begleiten. Auch das Abendmahl wird gefeiert und keiner wird ausgelassen.
Im Anschluss an den Gottesdienst wird gegrillt. Es gibt Würste mit selbstgemachten Salaten. Der Grillmeister versteht sein Handwerk, keiner soll zu kurz kommen. Die Pfleger haben die Hände voll zu tun, um allem gerecht zu werden. Denn nicht jeder Bewohner kann alleine essen oder trinken, was angesichts der Temperaturen besonders wichtig ist. Ein Durchkommen ist manchmal kaum möglich, der geplante freie Weg als Durchgang wächst immer wieder zu. Aber viele Wege führen nach Rom bzw. nach drinnen.
Viele Gäste und Angehörige bleiben noch lange sitzen und genießen den Tag im Senioren- und Pflegeheim. Hier kann man auch einmal durchatmen.

 

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veröffentlicht von Uta Höck am 13. Juni 2014
in Gottesdienste, Posaunenchor | 0 Kommentare

Einladung zum Welcome-Kaffee in Friedrichsdorf am 14. Juni 2014

Arbeitskreis-AsylContact

Einladung zum gemeinsamen Beisammensein mit Tee/Kaffee und Kuchen
Invitation to come together with tea/coffee and cake

Wann/when ?
14th June 2014, 16 Uhr (4 o’clock)

Wo/where?
Evang. Gemeindehaus,
Taunusstr. 16

Wir sind Mitglieder des Arbeitskreises Asyl und des Gesprächskreises Contact und würden uns über regen Besuch freuen.
We are members of the working group for refugees and Contact and would be pleased to get in contact with you.

veröffentlicht von Uta Höck am 11. Juni 2014
in Allgemeine Beiträge | 0 Kommentare

Pfingsten

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Pfingsten hat seinen Namen vom „fünfzigsten“ Tag nach Ostern (griechisch: pentekoste). Es ist sowohl Abschluss der Osterzeit als auch ein eigenständiges Fest. Es erinnert an die Sendung des Geistes auf die erste Gemeinde in Jerusalem. Das Feurige des Heiligen Geistes (Apostelgeschichte 2), seine Wirkung als Liebe (Römer 5) wie auch die Befähigung, sein Leben hinzugeben, bringt das liturgische Rot zur Geltung. Pfingsten kann als „Geburtstag der Kirche“ begriffen und durchaus mit einer „Konfirmation“ verglichen werden. Seit Pfingsten sind Christen zu einer eigenständigen, selbstverantwortlichen Wahrnehmung und Bezeugung des Glaubens berufen. Sie werden dazu vom Heiligen Geist „mit seinen Gaben erleuchtet, geheiligt und erhalten“ und „mit der ganzen Christenheit auf Erden gesammelt“ (Martin Luther). Um diesen von Jesus verheißenen Tröster, der uns „in alle Wahrheit leiten wird“ (Johannes 16), bittet die Kirche immer neu: „Veni Creator Spiritus – Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist, besuch das Herz der Menschen dein, mit Gnaden sie füll; denn du weißt, dass sie dein Geschöpfe sein.“ (nach Hrabanus Maurus)
Fotos: Ludwig Winkler, Stuttgart
Texte: Reinhard Brandhorst, Stuttgart

veröffentlicht von Uta Höck am 7. Juni 2014
in Kirchenjahr | 0 Kommentare

Stärkung für den Glauben

Monatsspruch-Juni-2014

Stärkung für den Glauben

Einen Rundbrief schreibt Paulus an die Gemeinden in der Landschaft Galatien. Er beschreibt christliches Leben, wie es stattfinden sollte – von Früchten des Heiligen Geistes begleitet. Es geht also um eine Art von geistlichem Früchtebrot. Dessen wichtigster Inhalt ist die Liebe – in dreierlei Form: Liebe zu Gott, Liebe zu meinen Mitmenschen und Liebe zu mir selbst. Nach diesem Grundrezept für den gesamten Glaubens­teig folgt die Freude. Eine Freude über so viele Dinge und vor allem eine „frohe Botschaft“, wie das Evangelium heißt. Und danach folgt die Sicherheit für unser Leben, der Frieden. Wenn diese Grundlagen gelegt sind als Basis für unseren Glauben, werden sich Langmut, Freundlichkeit und Güte wie von selber einstellen. Darin liegen Aufgaben für unser alltägliches Leben, so viele Früchte, die wir ernten dürfen. Und schließlich vervollständigt durch Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung. Vielleicht sind die letzten drei Früchte am schwersten zu ernten. So wäre Selbstbeherrschung wie eine Prise Salz für den Glauben des Paulus und seiner Gemeinden.
Ein Text im Evangelium des Johannes berichtet auch von den Früchten; Jesus sagt: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun“ (Johannes 15, 5). Eine Rebe muss die Frucht nicht aus sich herauspressen. Sie trägt sie einfach. Die Frucht aus dem Geist teilt sich auf in viele Früchte. Wir brauchen diese unterschiedliche Stärkung für unseren Glauben, damit wir im Alltag nicht untergehen.

Erich Franz

veröffentlicht von Uta Höck am 1. Juni 2014
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