Evangelische Kirchengemeinde Burgholzhausen

Benefizkonzert – Flüchtlinge schützen, Flüchtlinge aufnehmen, Flüchtlinge im Kirchenasyl

Benefizkonzert mit Chor Entrüstet Euch

Samstag, 29. November 2014,

19.30 Uhr,

St. Marien, Gemeindesaal,

Dorotheenstr. 19, Bad Homburg

Viele Flüchtlinge leben unter unmenschlichen Bedingungen und es werden immer mehr. Wir müssen helfen. Besonders schwierig ist es für jene Menschen, die hier in Deutschland gestrandet sind, aber nach den Europäischen Asylgesetzen (Dublin-Verordnung) nicht bleiben dürfen. Denn zuständig sind die Ersteinreiseländer Europas. Es droht ihnen die Abschiebung dorthin. Meist kommen sie aus Italien, Malta oder Ungarn. Diese Länder sind aber mit dem Zustrom von Flüchtlingen überfordert. Viele Flüchtlinge erhalten keinerlei Grundsicherung, leben obdachlos und finden keine Arbeit. Bis ihre Aufnahme in Deutschland gesichert ist, brauchen diese Menschen Kirchenasyl. Das will der Chor Entrüstet Euch mit Ihrer Hilfe im Hochtaunuskreis unterstützen.

Der Eintritt ist frei.
Spenden sind erwünscht.

Spenden für Kirchenasyl im Hochtaunuskreis: Ev. Kirchengemeinde Friedrichsdorf, AK Asyl,
Stichwort: Kirchenasyl / Taunus-Sparkasse DE39 51250 0000 0200 21497

 

veröffentlicht von Uta Höck am 30. Oktober 2014
in Allgemeine Beiträge, Kirche in der Gesellschaft, Ökumene | 0 Kommentare

Reformation

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Reformation
Nicht nur ein Datum in der Geschichte, sondern eine bleibende Aufgabe ist nach dem Selbstverständnis der evangelischen Kirche die Reformation der Kirche. Dazu wird beispielhaft und hervorgehoben an den Thesenanschlag Martin Luthers am 31. Oktober 1517 an der Schlosskirche in Wittenberg erinnert. Das Reformationsfest betont Gnade und Glaube und die Berufung auf das „Evangelium“ in der Bibel als Quelle und Maßstab der Verkündigung. Es zeigt so das „evangelische“ Profil; ohne die ökumenische Verpflichtung zu vergessen und den Schmerz über die Trennungen der Christenheit zu verdrängen. Noch weitere Gedenktage besinnen sich auf die „eine, heilige, allgemeine und apostolische Kirche“ und bedenken, was es heißt, als Christ zur „Gemeinschaft der Heiligen“ (Glaubensbekenntnis) zu gehören und von einer „Wolke von Zeugen“ des Glaubens (Hebräer 12) umgeben zu sein. So werden da und dort noch Aposteltage wie Petrus und Paulus am 29. Juni begangen oder Märtyrertage wie Stephanus am 26. Dezember; auch an Glaubenszeugen der älteren und neueren Geschichte kann gedacht werden. Ebenso erinnert das Kirchweihfest (oft im Oktober) Christen an ihren Auftrag. „Als lebendige Steine erbaut euch zum geistlichen Haus und zur heiligen Priesterschaft.“ (1. Petrus 2) Rot als Farbe des Heiligen Geistes verbindet die Feste der Kirche.
Fotos: Ludwig Winkler, Stuttgart
Texte: Reinhard Brandhorst, Stuttgart

veröffentlicht von Uta Höck am 28. Oktober 2014
in Kirchenjahr | 0 Kommentare

Gesellschaftspolitisches Forum Hochtaunus – “Mein Sterben gehört mir – oder?“

Gesellschaftspolitisches Forum Hochtaunus
Evangelisches Dekanat Hochtaunus, Katholische Erwachsenenbildung – Bildungswerk Hochtaunus, Katholisches Bezirksbüro Hochtaunus

“Mein Sterben gehört mir – oder?“
Zum aktuellen Streit um Sterbehilfe

Dienstag, dem 4. November 2014,
20.00 Uhr,
in der Schlosskirche Bad Homburg (Zugang über Herrengasse)

Podiumsgäste:
Dr. André Althoff, MBA Abteilungsleiter an den Hochtaunuskliniken
Pfarrer Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident der Ev. Kirche in Hessen und Nassau
Angelika Kallwass, Fernsehmoderatorin und Psychotherapeutin
Prof. Dr. Cornelius Prittwitz, Professor für Strafrecht an der Goethe-Universität

Moderation: IIias Meç  (Hessischer Rundfunk)

veröffentlicht von Uta Höck am 25. Oktober 2014
in Allgemeine Beiträge | 0 Kommentare

Christbaumspitze aus dem Kriegsjahr 1914

Bibelhaus-Frankfurt

„Friede auf Erden“ – so lautet die Botschaft der Engel auf dem Hirtenfeld in Betlehem (Lukas 2,14). Eine Christbaumspitze in den Farben des deutschen Kaiserreiches und dem nationalistischen Symbol des „Eisernen Kreuzes“ mit der Jahreszahl „1914“ zeigt, welche Art Frieden vor hundert Jahren erwartet wurde: Frieden durch Sieg über die Feinde. Die Spannung, in der dieser Christbaumschmuck zum Weihnachts-Evangelium des Neuen Testamentes steht, ist heute mit Händen zu greifen. Die Christbaumspitze gehört zum Ausstellungsbereich im Bibelhaus, der den Missbrauch des Weihnachtsfestes durch die Politik beleuchtet.

Als im August 1914 der Krieg erklärt wurde, hieß es nationalistisch: „An Weihnachten sind wir wieder siegreich daheim!“ Aus dem schnellen Sieg wurde nichts. Und der Frieden auf Erden war an Weihnachten 1914 so weit weg wie lange nicht. Ob diese Christbaumspitze in der Hoffnung auf eine rechtzeitige Rückkehr der Soldaten vor Weihnachten gekauft wurde – oder ob es den Siegeswillen auch in das neue Jahr 1915 tragen sollte, wir wissen es nicht.

Weihnachtsschmuck aus dem Jahr 1914 erinnert allerdings auch an das erstaunliche Ereignis, von dem Kriegsheimkehrer aller beteiligten Nationen von dem Heiligen Abend und dem Christfest in den Schützengräben des ersten Kriegsjahres erzählen: vom wunderbaren Weihnachts-Waffenstillstand und der Verbrüderung der gegnerischen Soldaten im Feld zum Christfest.

Lesen Sie hier auf der Internetseite des Bibelhauses in Frankfurt weiter

veröffentlicht von Uta Höck am 24. Oktober 2014
in Allgemeine Beiträge, Presse | 0 Kommentare

Gottesdienst am 12. Otkober 2014

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Gottesdienst mit Taufe

17. Sonntag nach Trinitatis

Sonntag, den 12. Oktober 2014, um 9:45 Uhr,

in der Evangelischen Kirche

veröffentlicht von Mathias Burbach am 7. Oktober 2014
in Gottesdienste | 0 Kommentare

Orchesterkonzert

Orchesterkonzert-EmK-11-10-2014

Orchesterkonzert

Samstag, 11. Oktober 2014,

19.00 Uhr,

Evangelisch-methodistische Kirche

Wilhelmstraße 28, Friedrichsdorf

mit Werken von Carl Stamitz, Georg Friedrich Händel, Frank Michael und Giuseppe Sammartini.

Es spielt das Collegium Musicum Rosbach unter der Leitung von Joachim Etzel

Solistin: Leonie Minor, Blockflöte

Der Eintritt ist frei.

 

veröffentlicht von Uta Höck am 4. Oktober 2014
in Allgemeine Beiträge, Kirchenmusik | 0 Kommentare

Volle Kisten für leere Mägen – Azubis der Deutschen Leasing sammeln für die Tafel

Die-Tafeln
Bad Homburg, 26. September 2014. Die Auszubildenden der Deutschen Leasing wollten etwas Gutes tun. Durch das bereits seit längerer Zeit im Hause laufende “Tafel- Essen“, bei dem die Mitarbeiter des Unternehmens einmal im Monat einen kleinen Beitrag für die Tafel spenden, kam die Sprache schnell auf die in Bad Homburg angesiedelte Hilfsorganisation. Die Azubis Elisa Schneider und Carolin Bender fassten den Entschluss, ein Projekt auf die Beine zu stellen. Im Rahmen des bei der Deutschen Leasing etablierten Programms “SAM – Sozial Aktive Mitarbeiter“ ging alles dann ganz schnell.
„Wir haben vierzehn Tage lang einen Raum geöffnet und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens eingeladen, haltbare Lebensmittel mitzubringen“ beschreibt Carolin Bender, Auszubildende und eine der Initiatoren des Projekts.
Hier können Sie weiter lesen »

veröffentlicht von Uta Höck am 3. Oktober 2014
in Allgemeine Beiträge, Armut und Reichtum, Kirche in der Gesellschaft, Presse | 0 Kommentare

Lust auf Geborgenheit

Monatsspruch-Oktober-2014

Lust auf Geborgenheit

Es kommt auf die innere Haltung an. Wie man an eine Sache herangeht. Man kann vieles tun, ohne es wirklich ernst zu meinen. Und das wird auch spürbar.
Lächelt jemand und meint es nicht so, spürt das mindestens unser Unterbewusstsein. Heuchelt jemand Interesse, reißt der Gesprächsfaden schnell. Setzt sich da aber einer aus tiefster Überzeugung für eine Sache ein, wird der Funke früher oder später überspringen. Es entsteht eine Dynamik, eine Bewegung, der sich andere anschließen möchten. Das geschieht so zwischen Menschen, ist aber auch für Gott von Bedeutung.
Nicht in erster Linie geht es darum, was ich dem Herrn der Welt zu bieten habe, für wie bedeutend ich mich halte. Bedeutend ist, warum ich etwas tue oder lasse. Ob ich mit dem Herzen dabei bin. Ob ich allem Lebendigen ein ehrliches Ja entgegenbringe oder Zeit gebe für Tränen und Trauer. Auf die innere Haltung kommt es an. Sie muss übereinstimmen, mit dem was außen sichtbar wird. Sie muss passend sein, nicht angepasst.
Im besten Fall entsteht ein lebendiger Austausch zwischen Haltung und Handlung. Bin ich in mir und mit mir zufrieden, gehe ich auf andere auch vorbehaltloser zu und tue damit schließlich einen Gottesdienst.
Mache ich mein Glück nicht von dem abhängig, was ich habe, gebe ich auch gerne. Fühle ich mich in meinem Gott geborgen, macht das auch Lust auf lebendige Gemeinschaft.

Nyree Heckmann

 

veröffentlicht von Uta Höck am 1. Oktober 2014
in Denk' mal | 0 Kommentare