Evangelische Kirchengemeinde Burgholzhausen

„E-WIE-EVANGELISCH“ – Synode

Synapse? Synopse? Synode?

Das Wort kommt aus dem Alt-Griechischen und bedeutet so viel wie Zusammenkunft. Doch die Synode ist mehr als nur das “Parlament der Kirche”. Sie ist Ausdruck eines evangelischen Selbstbewusstseins. Wie das im Detail ausschaut und was das bedeutet, erklärt die Synodenpräses Katrin Göring-Eckardt im Videoclip „e wie evangelisch“.

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eingestellt von Uta Höck am 9. November 2010
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„E-WIE-EVANGELISCH“ – Frieden

In der 51. Folge der Serie “E wie evangelisch” dreht sich alles um den Frieden, denn Frieden ist etwas, wonach sich die Menschen schon seit Urzeiten sehnen, sagt Renke Brahms. Er ist der erste Friedensbeauftragte der EKD und macht deutlich, dass Frieden viel mehr bedeutet als nur die “Abwesenheit von Krieg”. Im biblische “Shalom” zum Beispiel klingen auch Begriffe wie Gesundheit, Wohlergehen und Gerechtigkeit mit. Frieden ist etwas, das man tut – nicht nur ein Zustand. Auch, oder gerade dann, wenn es einmal schwierig wird.

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eingestellt von Uta Höck am 29. September 2010
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„E-WIE-EVANGELISCH“ – Der Glaube

Glauben richtig verstanden heißt Vertrauen, sagt Bischof Fridrich Weber von der evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig. Und damit steigt er ein in die Beantwortung der Frage “Was ist Glaube?”, dem Thema des neuen Videoclips aus der Reihe “E wie evangelisch”. Glauben habe sehr viel mit Beziehung zu tun, erklärt der Bischof, ganz oben natürlich mit der eigenen Beziehung zu Gott. So sagen viele Menschen, dass sie sich in bestimmten Lebenslagen Gott vertrauenswoll in die Arme werfen können. Und Weber und geht noch viel weiter: zum Leben brauche es die Dimension des Vertrauens und eigentlich könne niemand ohne diese Dimension leben.

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eingestellt von Uta Höck am 19. September 2010
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„E-WIE-EVANGELISCH“ – Die Bergpredigt

Das Hufeisen über der Zimmertür – allerdings richtig herum aufgehängt – bringt Glück. Die schwarze Katze bringt Pech – genauso der zerbrochene Spiegel und wenn der 13. eines Monats auf den Freitag fällt, dann sowieso. Für das Glück sind dann wieder die Schornsteinfeger zuständig und – selten genug – vierblättrige Kleeblätter. Das alles – uns sonst manches Maskottchen und der Talisman in der Hosentasche sind nichts anderes als Aberglaube. Darüber spricht Matthias Pöhlmann, Weltanschauungsbeauftragter von der Evangelischen Zentralstelle für Welttanschauungsfragen in Berlin, in dem neuesten Comic-Videoclip aus der Reihe „E-wie-Evangelisch“: „Aberglaube ist im Grunde die Vorstellung, dass man sich an bestimmten Dingen festhält, an Zaubersprüchen, an bestimmten Gegenständen, die einem Kraft spenden sollen.“ Wer sein Herz an einen Zauberschnickschnack hängt, steht in der Gefahr das Wesentliche aus dem Auge zu verlieren, so die Botschaft des Weltanschauungsbeauftragten.

Das Wesentlich, das aus dem Blick geraten kann, ist für Christen Gott selbst, weiß Matthias Pohlmann. Deswegen habe der Reformator Martin Luther auch erklärt: „woran Du Dein Herz hangest, ist Dein Gott.“ Und so ist mit dem Thema „Aberglaube“ nicht nur das harmlos wirkende Maskottchen in der Hosentasche gemeint, sondern all das, was im Handeln und Denken dazu führt, dass etwas selbst zum Gott wird.

Und Heilslehren, die als Aberglaube daher kommen, so der Weltanschauungsbeauftragte Matthias Pöhlmann, bedienen sich nicht selten bei christlichen Symbolen und Überlieferungen. Hoch im Kurs seien dabei die Engel, die in der Esoterik als so etwas wie kosmische Tankstellen missverstanden werden. Matthias Pöhlmann bedauert deshalb, dass die Engel sich nicht wehren können.

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eingestellt von Uta Höck am 19. August 2010
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„E-WIE-EVANGELISCH“ – Aberglaube

Das Hufeisen über der Zimmertür – allerdings richtig herum aufgehängt – bringt Glück. Die schwarze Katze bringt Pech – genauso der zerbrochene Spiegel und wenn der 13. eines Monats auf den Freitag fällt, dann sowieso. Für das Glück sind dann wieder die Schornsteinfeger zuständig und – selten genug – vierblättrige Kleeblätter. Das alles – uns sonst manches Maskottchen und der Talisman in der Hosentasche sind nichts anderes als Aberglaube. Darüber spricht Matthias Pöhlmann, Weltanschauungsbeauftragter von der Evangelischen Zentralstelle für Welttanschauungsfragen in Berlin, in dem neuesten Comic-Videoclip aus der Reihe „E-wie-Evangelisch“: „Aberglaube ist im Grunde die Vorstellung, dass man sich an bestimmten Dingen festhält, an Zaubersprüchen, an bestimmten Gegenständen, die einem Kraft spenden sollen.“ Wer sein Herz an einen Zauberschnickschnack hängt, steht in der Gefahr das Wesentliche aus dem Auge zu verlieren, so die Botschaft des Weltanschauungsbeauftragten.

Das Wesentlich, das aus dem Blick geraten kann, ist für Christen Gott selbst, weiß Matthias Pohlmann. Deswegen habe der Reformator Martin Luther auch erklärt: „woran Du Dein Herz hangest, ist Dein Gott.“ Und so ist mit dem Thema „Aberglaube“ nicht nur das harmlos wirkende Maskottchen in der Hosentasche gemeint, sondern all das, was im Handeln und Denken dazu führt, dass etwas selbst zum Gott wird.

Und Heilslehren, die als Aberglaube daher kommen, so der Weltanschauungsbeauftragte Matthias Pöhlmann, bedienen sich nicht selten bei christlichen Symbolen und Überlieferungen. Hoch im Kurs seien dabei die Engel, die in der Esoterik als so etwas wie kosmische Tankstellen missverstanden werden. Matthias Pöhlmann bedauert deshalb, dass die Engel sich nicht wehren können.

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eingestellt von Uta Höck am 7. Mai 2010
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„E-WIE-EVANGELISCH“ – Die Hoffnung

Hüpfen ist Ausdruck der Hoffnung

Die Hoffnung stirbt manchmal auch zuerst

Für „hüpfen“, „vor Erwartung unruhig springen“, „zappeln“ nahmen die Menschen, die Mittelniederdeutsch gesprochen haben, das Verb „hopen“. Daraus entstand – durchaus Hochdeutsch – das Wort „Hoffnung“ – und die stirbt, so sagt der Volksmund, bekanntlich zuletzt. Jürgen Werth, Chef des Evangeliumsrundfunks in Wetzlar, weiß, dass dieser Ausspruch trügt: Manchmal stirbt die Hoffnung zuerst und dann stirbt aber alles andere hinterher. Der Chefredakteur, Buchautor und Liedermacher erklärt im neuesten Comic-Videoclip das Wort „Hoffnung“. Dies sei ein Lebenselixier, das Menschen dringend nötig haben.

Hoffnung, so weiß Jürgen Werth, darf man sich schenken lassen und man darf auch darum beten: „Gott, schenk mir Hoffnung“. Glaube, Liebe und eben auch die Hoffnung zeichnet den Christen aus, so hat es schon der Apostel Paulus an die Gemeinde in Korinth geschrieben (1. Korinther 13,13): „Die Hoffnung, die uns Christen umtreibt, ist die Hoffnung auf den lebendigen Gott“, so Jürgen Werth. Der lebendige Gott hole „uns am Ende unseres Lebens in sein ewiges Reich“. Die Hoffnung, dass es mit dem Tod nicht zu Ende ist, nehme alle Angst vor dem Tod, erklärt der Liedermacher. Und wenn die Hoffnung alle existentielle Angst vor dem Sterben besiegt, dann ist sie Ausdruck der Freude. Und dies passt wiederum zu dem mittelniederdeutschen Ausdruck und den damit verbundenen Kennzeichen unbändiger Freude.

Mehr zur Hoffnung erfahren alle Interessierte auf jeden Fall von Jürgen Werth im neuesten Comic-Videostrip aus der Reihe „E-wie-Evangelisch“, die im Auftrag der EKD vom Evangelischen Kirchenfunk Niedersachen (ekn) produziert wird.

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eingestellt von Uta Höck am 20. April 2010
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„E-WIE-EVANGELISCH“ – Das Lachen

„Am liebsten über mich selbst“

Warum in der Kirche doch gelacht werden sollte

“Wer zuletzt lacht, lacht am besten.” Diese Weisheit kennt das Sprichwort. Und es schwingt in dieser Lebenserkenntnis eine Spur Gehässigkeit mit, weil damit das Lachen über andere gemeint ist. Trotzdem: Lachen sei gesund, ist allenthalben zu hören und in der Theologie taucht immer wieder die Frage auf, ob Jesus jemals gelacht habe. Zumindest ist in der Bibel darüber nichts berichtet: Jesus Christus weint, wütet, schimpft, erbarmt sich und liebt. Nur lachen – lachen tut er nicht. Das die Kirche lange Zeit deshalb gelehrt habe, dass Lachen verboten ist, hält der bayerische Pfarrer und Karikaturist Werner „Tiki“ Küstenmacher „für ausgemachten Käse“. Dies erklärt er in der neuesten Folge von „e-wie-evangelisch, dem Comic-Videostrip der evangelischen Kirche. Wichtige theologische Begriffe werden in dieser Serie von Bischöfen und prominenten Kirchenvertretern als Comic-Strip erklärt. Dazu gehört, dessen ist die Redaktion des Evangelischen Kirchenfunks Niedersachsen (ekn), die die Serie produziert, auch das Lachen.

Und der bekannte Karikaturist kann auch erklären, warum das Lachverbot Käse ist: „Einige Gleichnisse von Jesus sind so richtig orientalisch, da haut er so richtig auf den Putz.“ Und er erzählt schnell das Gleichnis vom verlorenen Groschen: Eine Frau verliert eine kleine, nicht besonders wertvolle Münze, sucht sie, findet sie wieder… und macht ein Riesenfest, zu dem sie alle Nachbarinnen einlädt. Küstenmacher ist überzeugt, dass das damals, als Jesus die Geschichte zum ersten Mal erzählt hat, ein echter Schenkelklatscher war. Zumindest die Ironie der Geschichte lädt heutzutage noch zum Schmunzeln ein.

Und überhaupt, so der Theologe aus Bayern: „Ich lach tatsächlich am liebsten über mich selbst.“ So komme er am besten aus kritischen Situationen heraus, erzählt Küstenmacher, dessen Kirchenkarikaturen für viele Menschen schmunzelnde Erklärungen kirchlicher Missstände sind.

Und liturgisch, also im Ablauf des Kirchenjahres und des Gottesdienstes hat das Lachen durchaus seinen Platz: Über Jahrhunderte war es gute Tradition, die Gottesdienstgemeinde in der Osterpredigt zum Lachen zu bringen. Der „risus paschalis“ ist nicht nur eine Reaktion auf die fröhliche Nachricht von der Auferstehung Jesu, sondern symbolisiert auch die Überlegenheit und den Sieg über den Tod, der sich an Christus “verschluckt” hat und der Lächerlichkeit preisgegeben ist. Weil manche Katholiken nach der Reformation das Osterlachen auch genutzt haben, um sich über die „Evangelischen“ lustig zu machen, hat dann der Reformator Johannes Ökolampad einen kritischen Brief gegen diesen Brauch geschrieben. Vielleicht ein Grund, warum sich das Gerücht hält, dass bei den Protestanten weniger gelacht werde als bei den Katholiken.

Mehr zum Lachen erfahren alle Interessierte auf jeden Fall von Werner „Tiki“ Küstenmacher im neuesten Comic-Videostrip, der von ekn produziert wird.

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eingestellt von Uta Höck am 16. April 2010
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„E-WIE-EVANGELISCH“ – Hölle

Die Hölle ist ein Bild für einen Ort absoluter Gottesferne. Wo Gott nicht ist, da ist es dunkel und einsam, da sind Menschen verzweifelt und fühlen sich verloren. In existentiellen Krisen sagen wir manchmal: Es ist die Hölle! Damit wird ein seelischer Abgrund beschrieben. Die Hölle ist dann ein Symbol für das Erleiden großer Schmerzen oder schrecklicher Angstzustände. Doch im Glauben an Jesus Christus hat alle Angst und Not ein Ende, weiß die Hamburger Hauptpastorin Ulrike Murrmann.

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eingestellt von Uta Höck am 19. März 2010
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„E-WIE-EVANGELISCH“ – Erlösung

“Endlich fällt das erlösende Tor!”, so schreit der Reporter bei einem Bundesligaspiel ins Mikrofon. Mit dem erlösenden Tor ist der Druck von den Spielern und den Zuschauern genommen. Der Druck, der alles so schwer machte. Irgendwie hat der Reporter etwas Richtiges erkannt: Erlösung hat etwas damit zu tun, dass uns leichter ums Herz wird, dass Belastendes und Bedrückendes von uns genommen wird. Wir fühlen uns erleichtert, neugeboren befreit. Eben…erlöst. Im neuesten Comic Videoclip aus der Reihe „E-wie-Evangelisch“ erklärt Landesbischof Ulrich Fischer aus Karlsruhe den Begriff „Erlösung“.

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eingestellt von Uta Höck am 17. Februar 2010
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„E-WIE-EVANGELISCH“ – Himmel

Ludwig Thoma hat es vorgemacht: Er hat ausführlich beschrieben, wie ein Münchener Dienstmann sich im Himmel fühlt. Und Hanns-Dieter Hüsch hat dies aus Sicht des schwarzen Schafes vom Niederrhein auch gemacht. Für Ludwig Thoma war klar: Wer in den Himmel kommt, sitzt den lieben langen Tag auf einer Wolke und singt „Halleluja“, für Hanns-Dieter Hüsch ist der Himmel der Platz, wo er viele wieder trifft. Es gebe viele Phantasievorstellungen, die sich mit dem Himmel verbinden, weiß der Kirchenpräsident von Hessen-Nassau, Volker Jung, im neuesten Comic-Videoclip von „E-wie-Evangelisch“.

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eingestellt von Uta Höck am 6. Februar 2010
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