Evangelische Kirchengemeinde Burgholzhausen

Konfirmanden sammeln Geld für ein Zirkusprojekt in Südafrika

Hilfe für traumatisierte Kinder in Südafrika

Konfirmanden sammeln Geld für ein Zirkusprojekt in Südafrika, das Kindern aus sozial schwachen Familien Selbstvertrauen geben soll.

Von Christel Wösner-Rafael

Friedrichsdorf. Die Friedrichsdorfer Konfirmanden und die Heliand Pfadfinder sammeln für die ökumenische Aktion «Brot für die Welt». Dieses Mal für ein Zirkusprojekt in Südafrika, das Kindern den Weg aus Armut und Gewalt zeigen soll.

Die Aktion der evangelischen Jugend sowie der evangelischen Kirchengemeinden Friedrichsdorf und Burgholzhausen zeigt eine Informationswand für das Projekt «Zirkus Sinani» im Eingangsbereich des Toom Marktes mit erschreckenden und hoffnungsvollen Fotos: Ein Zwölfjähriger hält eine schussbereite Waffe in der Hand, sein Gesichtsausdruck zeigt deutlich, er wird sie auch benutzen. Daneben sind Fotos von Kindern und Jugendlichen zu sehen, die jonglieren oder sich zu Menschenpyramiden formieren.

«Unsere Konfirmanden haben beim Einführungsvortrag von Dr. Ute Greifenstein kaum fassen können, dass Kinder mit diesen großen Knarren in Südafrika herumlaufen und auch schießen, doch das ist die Realität,» sagt Dekanatsjugendreferent Steffen Pohlmann. Trotz Aufhebung der Apartheid habe sich an der Gewaltspirale nichts geändert. Kinder und Jugendliche wüchsen mit Gewalt auf, erlebten täglich Missbrauch, kämpften von klein auf ums Überleben. Viele Kinder in den Townships seien traumatisiert, würden von ihren Eltern vernachlässigt oder von anderen gemieden, weil sie HIV positiv seien.

Mit einem besonderen Programm schafft die 1994 gegründete Hilfsorganisation «Sinani» Perspektiven für diese Kinder. In Mshayazafe, 25 Kilometer nordöstlich von Durban, lernen Jungen und Mädchen mit ihren Begabungen Teil eines Zirkusprogramms zu sein. In der Manege zeigen sie Akrobatik, Jonglage und Kunststücke. «Das funktioniert sehr gut, weil wir den Kids ihre Talente zeigen und damit ihr Selbstvertrauen und ihre Ausdauer aufbauen und stärken», erklärt Jesus Hlatsawayo, Sozialarbeiter des Projektes an Ort und Stelle. Sein Motto: «Es gibt immer Hoffnung, man muss sie nur suchen.»

«Die Zustände in Südafrika haben uns sehr erschreckt, wir sammeln gerne, damit der Zirkus noch lange arbeiten kann,» sagen die Konfirmanden. Jakob, Jonas, Julia (alle 13 Jahre) und Julia (14) sind sehr zufrieden mit der Spendenbereitschaft. «Nicht nur Kleingeld, es gibt auch viele Scheine, sogar ein 50-Euroschein war dabei», strahlen sie.

Während die Friedrichsdorfer Konfirmanden auf dem Gelände des Einkaufsmarktes ihre Sammelbüchsen schwingen, haben die Köpperner Konfirmanden ein anderes Engagement initiiert. Weil der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr in ihrem Stadtteil ausfällt, sind sie in der Zeit vom 24. November bis 7. Dezember mit einer Haustür- und Straßensammlung unterwegs.

Das gleiche haben auch die Heliand Pfadfinder vor: Sie wollen heute an die Haustüren klopfen und um Spenden bitten. Am Samstag folgt nochmals eine Sammlung auf dem Landgrafenplatz.

«Brot für Welt» ist eine 1959 in Berlin gegründete Aktion der kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit. Sie wird von allen evangelischen Landeskirchen und Freikirchen getragen und kooperiert mit dem katholischen Hilfswerk Misereor. Das Hilfswerk ist Träger des DZI Spendensiegels.

Die jährlichen Spendenaktionen starten jeweils am 1. Advent, dem Beginn des Kirchenjahres. Jede Aktion steht unter einem bestimmten Motto, das auf speziell geförderte Projekte von «Brot für die Welt» hinweisen soll.

Quelle: Taunus Zeitung

eingestellt von Veronika Heckel am 8. Dezember 2010
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Tonnenschwere Spende für die Tafel

1002 Gäste zum Frühstück: Rewe verliert seine Wette gegen die Tafel gern und spendet zwei Tonnen Lebensmittel.

Oberursel. Das hat’s so noch nicht gegeben. Frühstück lecker, reichlich sowie kostenlos – und dann noch für einen guten Zweck. Wer am Samstag zu Rewe in den Zimmersmühlenweg kam, den erwartete dort ein ungewöhnliches Bild. Neben dem Eingang zum Supermarkt ist ein großes Frühstückbüfett aufgebaut. Und über den ganzen Parkplatz bis hin zur Straße stehen die Menschen trotz strömenden Regens Schlange.

Marktleiter Mark Schultheiß hat die Aktion ins Leben gerufen und mit der Bad Homburger Tafel gewettet. «Mindestens 300 Leute müssen heute zum Frühstücken zu uns kommen», erläutert er, «dann beladen wir die Fahrzeuge der Initiative mit einer Tonne Lebensmittel.»

«Über 11 000 Menschen sind im Hochtaunuskreis von Armut betroffen», weiß Michael Hibler vom Diakonischen Werk Hochtaunus, der die Bad Homburger Tafel und auch die neu hinzugekommene Oberurseler Tafel betreut.

Hier können Sie den ganzen Artikel aus der Taunuszeitung lesen.

Und hier geht es zur Webseite der Bad Homburger Tafel.

eingestellt von Veronika Heckel am 9. Juni 2009
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„Arm und Reich – Lebensstile, Lebensziele”

Die Ev. Kirchengemeinde Köppern lädt ein:

„Arm und Reich – Lebensstile, Lebensziele”

Vortrag und Diskussion
mit
Dr. Alexander Dietz

Referent für Gesellschaftliche Verantwortung im Ev. Dekanat Hochtaunus
Verfasser des Reichtums- und Armutsberichts für den Hochtaunus

am Donnerstag, 28. Mai 2009
um 19.30 Uhr
im Ev. Gemeindezentrum
Dreieichstr. 20, Köppern

Folgende Fragen werden im Mittelpunkt stehen:

  • Gibt es überhaupt Armut im reichen Hochtaunuskreis?
  • Wie viele Arme gibt es im Hochtaunuskreis?
  • Was sind die dringendsten sozialen Probleme?
  • Wo engagiert sich die Kirche im Hochtaunuskreis im sozialen Bereich?
  • Was sagt die Kirche zum Thema Reichtum und Armut?
  • Was sind die Ursachen von Armut?
  • Wie sieht Armut im Hochtaunuskreis konkret aus?
  • Was kann jeder einzelne tun?

eingestellt von Uta Höck am 21. Mai 2009
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Gesellschaftspolitisches Forum Hochtaunus — Gemeinsam sozial im Hochtaunuskreis?

Mit dem ‘Gesellschaftspolitischen Forum Hochtaunus’ möchten die evangelische und die katholische Kirche im Hochtaunuskreis eine Veranstaltungsreihe starten, die regelmäßig gesellschaftspolitische Themen aufgreift und kontrovers diskutiert, die die Region betreffen. Ziel der Reihe soll es sein, politische EntscheidungsträgerInnen im Landkreis, haupt- und ehrenamtlich sozialpolitisch Aktive und interessierte Bürger und Bürgerinnen miteinander ins Gespräch zu bringen.

Datum:    27.04.2009

Uhrzeit:  20:00  – 22:00 Uhr

Podiumsdiskussion mit Pfr. Michael Tönges-Braungart (Dekan des Evangelischen Dekanats Hochtaunus), Pfr. Paul Lawatsch (Bezirksdekan des katholischen Bezirks Hochtaunus), Ulrich Krebs (Landrat des Hochtaunuskreis), Horst Burghardt (Bürgermeister der Stadt Friedrichsdorf), Karin Dhonau (Vors. der Liga der Freien Wohlfahrtspflege)

Veranstalter:

* KEB Bildungswerk Hochtaunus
* Evangelisches Dekanat Hochtaunus
* Bezirk Hochtaunus

Kosten:    Eintritt frei

eingestellt von Uta Höck am 20. April 2009
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Arm dran

arm-dran

Tiefe Risse gehen durch Deutschland. Zwischen denen, die Arbeit haben und denen die Arbeit suchen, zwischen denen, die arm sind und denen, deren Wohlstand sich weiter vermehrt. Bislang gehörte soziale Gerechtigkeit zu den Grundpfeilern unserer Gesellschaft. Doch dies steht nun auf dem Spiel.

Lesen Sie hierzu in zeitzeichen den Artikel
Das passt alles gar nicht

eingestellt von Uta Höck am 12. März 2009
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Not im Taunus größer geworden

Armut ist auch in der reichen Kurstadt ein ernstzunehmendes Thema, wie eine Podiumsdiskussion zum «Bad Homburger Tag der Armut» zeigte.

Von Muriel Larissa Frank

Bad Homburg. Armut ist auch in der reichen Kurstadt ein Thema. «Im Laufe der letzten Jahre ist die Not größer geworden», sagte die Vorsitzende der Grünen Damen, Elisabeth Wolff-Edle von Schickh, bei einer Podiumsdiskussion beim ersten «Bad Homburger Tag der Armut» am Samstag. Die Homburger Tafel, die die Grünen Damen mitinitiierten, zeigt täglich das Gesicht der Armut. «Wir betreuen 1500 Personen, die kein Geld für Essen haben», berichtet Wolff. Die Wegwerf-Gesellschaft und die Nicht-Achtung von Lebensmitteln kritisierte sie scharf. «Wir sollten über unser Anspruchsdenken nachdenken», forderte sie die Zuhörer auf.

Weitere Podiumsgäste waren Marliese Bernecker vom «Inner Wheel»-Club, der Psychiater Dr. Michael Demmler, der Präsident der Homburger Turngemeinde (HTG), Ralph Gotta, der Vorsitzende der Herbert-Quandt-Stiftung, Dr. Albrecht Graf von Kalnein, sowie Dr. Christian Weizmann vom Gesellschaftspolitischen Diskussionskreis Bad Homburg.

Wie «Armutsexperte» Dr. Alexander Dietz, Referent im Evangelischen Dekanat, sagt, leben in Bad Homburg mehr als 3000 Menschen von Sozialleistungen. Gemeinsam mit Vertretern der Katholischen Kirche, des DGB-Ortsverbandes sowie der Homburger Erwerbsloseninitiative hatte er nach Formen gesucht, die auch Leute ansprechen, die sich eher weniger mit dem Thema Armut auseinandersetzen.

Marliese Bernecker sieht in der Armut nicht nur den materiellen Aspekt, sondern auch die damit oft verbundene Einsamkeit. «Viele Bedürftige schämen sich und sind still, und genau denen müssen wir helfen», meinte die Past-Distriktpräsidentin. Sie frage sich, ob an dem System nicht etwas falsch sei, wenn Arbeitnehmer trotz Vollzeitjobs noch Sozialleistungen beziehen müssen, um überleben zu können.

«Armut macht krank und Krankheit macht arm», meinte Dr. Michael Demmler. Arme litten doppelt so häufig an psychischen Krankheiten wie Depressionen als Gutsituierte, so die These des Psychologen. «Armut wird derzeit meist nur gelindert, die Suche nach der Ursache muss forciert werden.»

Der Vorsitzende der Herbert Quandt-Stiftung, Dr. Albrecht Graf von Kalnein, würde gern eine Monetarisierung der Armut vermeiden. «Bei Armut geht es nicht nur um Geld, sondern auch um Werte», ist er überzeugt. Die Wahrnehmung sei kälter geworden. «Noch ist der Grad an Ungleichheit in Ordnung», erklärte er und berief sich auf internationale Studien. Bekämpft werden müsse die Jugendarmut, «denn da sterben Zukunftsträume und Hoffnungen».

Dr. Christian Weizmann sprach sich ebenfalls für mehr Investitionen in Bildung aus. «Denn wir wissen, wie schwierig es für Hauptschulabsolventen ist, einen Ausbildungsplatz zu finden», erklärte er. Allerdings müssten die Jugendlichen auch «lernen wollen».

«Wir haben eines der besten Sozialsysteme der Welt», hielt HTG-Präsident Ralph Gotta dagegen. «Doch es gibt Fehler in der Gelebtheit, ausgehend von Politik und Verwaltung.» Um Bedürftige aber wieder in die Gesellschaft zu integrieren, sie am Leben teilhaben zu lassen, will Gotta mit gutem Beispiel vorangehen, jetzt einen so genannten Sportpass einführen. Einen Ausweis, der Menschen ohne viel Geld ermöglicht, alle sportlichen Angebote und Kurse kostenlos oder ermäßigt zu besuchen.

Moderator Meinhard Schmidt- Degenhard wagte einen weiteren Blick in die Zukunft. «Vielleicht könnte der Sportpass integriert werden in den Bad-Homburg-Pass, das wäre doch ein guter Schritt.» Die Einrichtung eines solchen wurde allerdings gerade vom Stadtparlament mehrheitlich abgelehnt.

Quelle: Taunus Zeitung vom 9.3.2009

«Wir brauchen ein Bündnis gegen Armut»

Dr. Alexander Dietz, Referent für gesellschaftliche Verantwortung im Evangelischen Dekanat, nimmt kein Blatt vor den Mund. Es spricht das Thema Armut im Hochtaunuskreis offen an.

Herr Dietz, der «Tag der Armut» steht unter dem provokanten Titel «Braucht die Gesellschaft Arme?» Wie lautet die Antwort?

DIETZ: Nein, natürlich braucht sie sie nicht. Wir aber brauchen ein Bündnis gegen Armut. Wenn sich die Gesellschaft unter diesem Motto zusammenschließt, kann sie was bewegen.

Ist es in Bad Homburg schwieriger, arm zu sein?

DIETZ: Ja. In einer reichen Stadt sind die Lebenshaltungskosten höher. Zudem machen Tabuisierung sowie Stigmatisierung von Armut Bedürftigen das Leben schwer.

Welche Bevölkerungsgruppe ist hier besonders von Armut betroffen?

DIETZ: Es gibt in Bad Homburg über 3000 Personen, die Sozialleistungen beziehen. Davon sind ein Großteil Hartz-IV-Empfänger, ihre Einkommen liegen unter der bundesweit definierten Armutsgrenze. Männer und Frauen sind dabei gleich stark betroffen.

Ist unser Sozialsystem falsch?

DIETZ: Es gibt sicher Strukturprobleme, die nicht nur über Bürgerinitiativen, dabei denke ich an die Tafel, zu beheben sind. Besonders stechen dabei die niedrigen Sozialleistungssätze hervor, die Armut begünstigen. Doch auch die Politik muss umdenken und noch mehr in Bildung investieren, um Armut schon in den Ansätzen zu verhindern. mlf

Quelle: Taunus Zeitung vom 9.3.2009

eingestellt von Uta Höck am 9. März 2009
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Bad Homburger Tag der Armut: „Den Gürtel enger schnallen?“

Bad Homburg, 7. März 2008. Normalerweise beziehen Politik, Kirche und Hilfsorganisationen zum Thema „Armut“ Stellung. Dagegen werden Interessierte am 7. März beim „Bad Homburger Tag der Armut“ auf einen Psychiater, den Präsident der Homburger Turngemeinde sowie auf den Vorstand der Herbert- Quandt- Stiftung in der Bad Homburger Dorotheenstraße 17 (Gemeindehaus St. Marien) treffen. Der Fernsehmoderator Meinhard Schmidt- Degenhardt moderiert die Veranstaltung unter dem Motto „Den Gürtel enger schnallen?“.

Programmfaltblatt zum Tag der Armut

eingestellt von Uta Höck am 27. Februar 2009
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Stuttgarter Vesperkirche: „Eine Oase für Leib und Seele”

Leben an sich ist bisweilen nicht einfach. Überleben aber ist wirklich schwer. Überleben ist Kampf, ist Stress, ist Verzweiflung, ist Not. Zu überleben versuchen Menschen, die kein Dach über dem Kopf, kein Geld auf dem Konto, kein Essen im Kühlschrank haben. Zu überleben versuchen Menschen, die seit Jahren arbeitslos sind oder überschuldet oder krank. Zu überleben versuchen Menschen, indem sie sich zu Hause einschließen oder betteln oder auf den Strich gehen. Für diese Menschen und für die Einsamen, die Hilflosen, die Alten und für alle, die Begegnung suchen, öffnete im Januar 1995 erstmals die Stuttgarter Leonhardskirche mit der Aktion Vesperkirche ihre Türen; und seitdem jedes Jahr. Gäste und Ehrenamtliche begegnen sich in neun Wochen Vesperkirche bis zum 28. Februar in der Stuttgarter Leonhardskirche. Zum Angebot gehören warmes Essen, Vesperbeutel, Sozialberatung, medizinische Betreuung und das Kulturprogramm „Kultur in der Vesperkirche“. Die Stuttgarter Vesperkirche zählt täglich bis zu 900 Gäste. Mittlerweile gibt es nach Stuttgarter Vorbild 18 Vesperkirchen in Baden-Württemberg.

Lesen Sie hier mehr darüber.

eingestellt von Uta Höck am 28. Januar 2009
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Winterspeisung

In Frankfurt, direkt an der Hauptwache, mitten in der Innenstadt, steht die Katharinenkirche.
Sie ist offen zur Besichtigung, wie viele Kirchen in Frankfurt.
Wenn man dieser Tage in die Kirche kommt, sieht man nicht nur die schönen Glasfenster, den Altar, die Kirchenbänke, sondern es fällt sofort der Geruch nach Essen auf, z.B. Rippchen mit Kraut.
Es sind lange Tische aufgestellt, an denen gegessen wird.
In den Kirchenbänken liegen Leute, die sich ausruhen.
Neben dem Altar werden warme Getränke ausgegeben.
Wenigstens für eine Weile gibt es auch für Obdachlose, die kein gemütliches geheiztes Zuhause haben einen warmen Raum, etwas zu Essen.
Und das nicht irgendwo in einem dezenten Nebengebäude sondern in der Kirche, in der auch Sonntags Gottesdienst gefeiert wird.
Da ist zusammen, was zusammen gehört.
Mehr darüber können sie z. b. hier auf der Seite der evangelischen Kirche in Frankfurt lesen.

eingestellt von Veronika Heckel am 11. Januar 2009
in Allgemeine Beiträge, Armut und Reichtum | 0 Kommentare

Fotos und Zeichnungen: Flüchtlingskinder über ihr Leben in Deutschland

Drastischer Kontrast zwischen der Realität der Fotos und den gemalten Träumen

„Die meisten Menschen würden erschrecken, wenn ihnen die Lebensumstände der Kinder in den Flüchtlingsunterkünften bei ihnen um die Ecke bekannt wären“, meint Dr. Alexander Dietz von der Evangelischen Kirche im Hochtaunus. Jetzt kann man sich davon ein Bild machen, denn die Kinder haben mit Einwegkameras ihr Lebensumfeld selbst fotografiert. Von ihren Träumen und Wünschen zeichneten sie Bilder. Der drastische Kontrast zwischen der trostlosen Realität der Fotos und den gemalten Träumen der Kinder zeigt sehr deutlich und emotional, wie sich Lebensrealität und Lebenswünsche dieser Menschen unterscheiden. In der Ausstellung „Mein Leben in Deutschland“ werden die Werke der Kinder vom 18. bis 28. November in der Volkshochschule Bad Homburg präsentiert.

Lesen Sie dazu den Artikel der EKHN vom 13.11.2008

eingestellt von Uta Höck am 14. November 2008
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