Evangelische Kirchengemeinde Burgholzhausen

Kein Vorwurf

Monatsspruch-Maerz-2015

Du bist so verrückt,
mich zu lieben.
Du bist so einfach
nicht gegen mich aufzubringen.
Du bist so uninteressiert
an meinen Fehlern.
Du hast überhaupt nichts
gegen mich.
Immer gibst du auf
mich acht.

REINHARD ELLSEL zum Monatsspruch März 2015

 

veröffentlicht von Uta Höck am 1. März 2015
in Denk' mal | 0 Kommentare

Evangelium

Monatsspruch-Februar-2015

Ich schäme mich
meiner Schwäche
nicht mehr.
Peinlich ist mir
mein Versagen
kaum noch.
Lachen kann ich
über meine Fehler
mit einer Träne im Knopfloch.
Denn Jesus sagt „Ja!“ zu mir, so wie ich bin. Und das glaube ich ihm.

REINHARD ELLSEL zum Monatsspruch Februar 2015

veröffentlicht von Uta Höck am 1. Februar 2015
in Denk' mal | 0 Kommentare

Theologische Grundlegung: Die Jahreslosung 2015

ekd_logo

Jahreslosung-2015

“Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.”

Lesen Sie hierzu den Presseartikel der EKD

veröffentlicht von Uta Höck am 10. Januar 2015
in Allgemeine Beiträge, Denk' mal, Leben im Glauben, Ökumene, Presse | 0 Kommentare

Die Schöpfung

Monatsspruch-Januar-2015

Wir mittendrin, Mann und Frau, an unserem Ort, in unserer Zeit, mitgerissen von ewiger Bewegung, von Tag und Nacht, Ebbe und Flut, von Aussaat, Wachsen, Reifen,  Ernte, unter dem Regenbogen der Liebe.

Sage “Ja!“ zum Leben, arbeite und ruhe, pflücke die Blumen – alles zu seiner Zeit.

Reinhard Ellsel zum Monatsspruch für Januar 2015

 

 

veröffentlicht von Uta Höck am 1. Januar 2015
in Denk' mal | 0 Kommentare

Wüstenerfahrung

Monatsspruch-Dezember-2014

Unendlich leer und ausgezehrt höre ich eine Stimme, ein freundliches Flüstern; ein Leuchten in meiner Wüste:

Ich bin, der ich bin. Kläre deine wankenden Gedanken. Stärke deine müden Hände. Ich bin bei dir. Hoffnung keimt auf.

Reinhard Ellsel zum Monatsspruch  Dezember 2014: Die Wüste und Einöde wird frohlocken,  und die Steppe wird jubeln  und wird blühen wie die Lilien. Jesaja 35,1

 

veröffentlicht von Uta Höck am 3. Dezember 2014
in Denk' mal | 0 Kommentare

Der 9. November zwischen Krieg und Frieden

Der 9. November – ein historisches Datum

Der 9. November scheint der Schicksalstag der Deutschen zu sein. Die Ereignisse in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden als Novemberpogrome bekannt. Die EKHN ruft zum Gedenken auf, um die Opfer zu ehren und nie wieder zuzulassen, dass in unserem Land Menschen anderen Glaubens oder anderer Herkunft verfolgt, misshandelt und getötet werden. Die Frankfurterin Trude Simonsohn hat das Grauen der NS-Zeit am eigenen Leib erlebt. Eine der letzten Zeitzeuginnen dieser Epoche. Doch noch immer werden Jüdinnen und Juden mit antisemitischen Äußerungen konfrontiert wie der Schülersprecher Max Moses Bonifer. Allerdings gibt es Projekte, die Mut machen!

Doch auch die jüngere Geschichte Deutschlands hat bei den Menschen Spuren hinterlassen. Der Fall der Mauer, als Voraussetzung für die Wiedervereinigung Deutschlands, jährt sich in diesem Jahr zum 25. Mal. Zeitzeugen berichten von ihren Kämpfen, Sorgen und unfassbarer Freude. Unter ihnen Pfarrer Rasmus Bertram, der heute in Frankfurt lebt.

Auf EKHN.de erinnern sich fünf Zeitzeugen an das Leben in der DDR und den Mauerfall.

veröffentlicht von Uta Höck am 9. November 2014
in Allgemeine Beiträge, Denk' mal, Kirche in der Gesellschaft, Presse | 0 Kommentare

Auch laute Töne wagen

Monatsspruch-November-2014

Auch laute Töne wagen

Wir sind dran. Wir sind gefordert. Jeder Einzelne und jeden Tag. Irgendetwas gibt es immer zu tun. Und es ist vieles möglich, wenn man das Kleine nicht vernachlässigt.
Wenn es klemmt, ruft mancher gern nach Vater Staat. Wenn es unangenehm wird, soll der es richten. Wird das Recht aber nicht im eigenen Sinne gesprochen, ist es auch nicht recht. Also, was tun? Warum nicht einfach selbst anfangen? Beispiele gibt es genug. Und, wie gesagt, es sind nicht die vermeintlich großen Dinge. Behält man nur die im Blick, stellt sich der eigene Mut gerne ganz weit hinten an. Darum geht es aber nicht.
Möglicherweise ist es ein wenig aus dem Blick geraten, dass es ein erster Schritt ist, jemandem über die Straße zu helfen. Oder eine Tasche die Treppe hinaufzutragen. Oder auf dem Gehweg beiseite zu treten, wenn eine Mutter mit Kinderwagen entgegenkommt. Das sind die leisen Töne, die wichtig sind. Wagen wir die, wagen wir wohl auch die lauteren.
Die, die ertönen, wenn jemand bedroht oder angegriffen wird. Die, die ertönen, wenn andere anfangen, Kollegen zu mobben. Die, die ertönen, wenn in der Menge alles schweigt über das, was gesagt werden muss.
Wir sollten auch fragen, was brauchst du? Anstatt: Das will ich nicht. Im Austausch bleiben, um das Bestmögliche zu erreichen – für uns alle: Lernen aus dem Gestern, anfangen im Heute und dem Morgen mutig und neugierig entgegenschauen.

Nyree Heckmann

 

veröffentlicht von Uta Höck am 1. November 2014
in Denk' mal | 0 Kommentare

Lust auf Geborgenheit

Monatsspruch-Oktober-2014

Lust auf Geborgenheit

Es kommt auf die innere Haltung an. Wie man an eine Sache herangeht. Man kann vieles tun, ohne es wirklich ernst zu meinen. Und das wird auch spürbar.
Lächelt jemand und meint es nicht so, spürt das mindestens unser Unterbewusstsein. Heuchelt jemand Interesse, reißt der Gesprächsfaden schnell. Setzt sich da aber einer aus tiefster Überzeugung für eine Sache ein, wird der Funke früher oder später überspringen. Es entsteht eine Dynamik, eine Bewegung, der sich andere anschließen möchten. Das geschieht so zwischen Menschen, ist aber auch für Gott von Bedeutung.
Nicht in erster Linie geht es darum, was ich dem Herrn der Welt zu bieten habe, für wie bedeutend ich mich halte. Bedeutend ist, warum ich etwas tue oder lasse. Ob ich mit dem Herzen dabei bin. Ob ich allem Lebendigen ein ehrliches Ja entgegenbringe oder Zeit gebe für Tränen und Trauer. Auf die innere Haltung kommt es an. Sie muss übereinstimmen, mit dem was außen sichtbar wird. Sie muss passend sein, nicht angepasst.
Im besten Fall entsteht ein lebendiger Austausch zwischen Haltung und Handlung. Bin ich in mir und mit mir zufrieden, gehe ich auf andere auch vorbehaltloser zu und tue damit schließlich einen Gottesdienst.
Mache ich mein Glück nicht von dem abhängig, was ich habe, gebe ich auch gerne. Fühle ich mich in meinem Gott geborgen, macht das auch Lust auf lebendige Gemeinschaft.

Nyree Heckmann

 

veröffentlicht von Uta Höck am 1. Oktober 2014
in Denk' mal | 0 Kommentare

Du bist auf dem richtigen Weg!

Monatsspruch-September-2014

Du bist auf dem richtigen Weg!

Die kleinen Beinchen tragen ihn noch nicht lange ohne Halt. Aber ganz unverzagt stapft er los. An der Terrassentür macht er halt. Als plötzlich eine Katze vor dem Glas auftaucht, erschrickt er und kann sich nicht mehr auf den Beinen halten, er landet auf dem weichen Windelpops.
Dieses Bild ist mir vor Augen, wenn ich den Monatsspruch bedenke. Wie schnell zieht es Menschen die Beine weg, wenn sie Angst haben, wenn sie erschreckt werden.
“Sei stark und mutig! Hab keine Angst und las dich nicht einschüchtern!” So klingt der Satz aus der Bibel in gerechter Sprache, den König David seinem Sohn Salomo sagt und ihm den Bau des Tempels übergibt. Das Haus des Herrn soll gebaut werden, schön und prächtig, da bleibt Kritik nicht aus.
Lass dich nicht einschüchtern, es ist der Wille des Allmächtigen, es ist das Gebot Gottes, es ist menschlich, solidarisch, notwendig. Ich bin mir sicher, jeder Mensch kennt Situationen oder Geschichten, in denen Menschen unverzagt für ihre Überzeugung eintreten und dann werden Steine in den Weg gelegt, Knüppel zwischen die Beine geworfen. Da verbreitet jemand Angst und Schrecken und man kann nicht stand halten, es zieht mir die Beine weg, ich drohe zu stürzen.
Ich helfe meinem Enkel auf die Beine. “Das ist zwar für dich ein großes Tier, du brauchst aber keine Angst davor zu haben, ich bin da, ich halte dich fest, ich helfe dir auf die Beine.”
Gut, wenn es Verbündete gibt, die Mut machen, lass dich nicht einschüchtern, du bist auf dem richtigen Weg!

Carmen Jäger

 

 

veröffentlicht von Uta Höck am 1. September 2014
in Denk' mal | 0 Kommentare

Die Weise des Weisen

Monatsspruch-August-2014

Die Weise des Weisen

Ich muss es keinem mehr beweisen und lebe auf Sohlen, ganz leisen.
Doch laut will ich den Herren preisen,
der mir seine Liebe erwiesen in seinem Sohn und hat bewiesen,
dass er hat schon längst an mich gedacht, bevor ich mir Gedanken gemacht,
ob ich auf meiner Erdenreisen noch müsste wem etwas beweisen.

Reinhard Ellsel

 

veröffentlicht von Uta Höck am 1. August 2014
in Denk' mal | 0 Kommentare