Evangelische Kirchengemeinde Burgholzhausen

Die Kirche wird immer weniger — was kann man da schon machen?

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So fragt sich mancher: Lohnt sich das überhaupt?

Eine sehr prägnante Antwort dazu findet sich im Lesebuch für die Synode der EKD mit dem Schwerpunkt Mission, die vom 3.-9. November 2011 in Magdeburg stattfindet:

Nicht das objektive Kleinerwerden unserer Volkskirche ist das eigentliche Problem, sondern
die damit allzu oft verbundene innere Haltung der Resignation. Nicht eine kleiner werdende
Kirche ist in der Substanz gefährdet, wohl aber eine Kirche, die den Anspruch wachsen zu
wollen, aufgegeben hat. Damit ist die Frage nach dem Wachsenwollen letztlich eine theolo-
gische Frage und eine Frage nach unserem Vertrauen in Gottes Güte.

Axel Noack

eingestellt von Veronika Heckel am 8. November 2011
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Wie missionarisch ist die Kirche, Herr Bischof?

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Interview mit Landesbischof Ralf Meister zum Schwerpunktthema der Synode der EKD

2. November 2011

In der Regel einmal im Jahr treffen sich die 126 „Kirchenparlamentarier“ der EKD zu ihrer Synode. Vom 6. bis 9. November ist das Schwerpunktthema in Magdeburg „Mission“. Die Vorbereitungen dazu leitete der Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, Ralf Meister. Mit ihm sprach Karsten Huhn vom Informationsdienst der evangelischen Allianz.

idea: Herr Landesbischof, die EKD beschäftigt sich auf ihrer Synode mit der Frage: „Was hindert, dass ich Christ werde?“ Was sind die größten Hindernisse?

Lesen Sie hierzu das ganze Interview aud der Seite der Evangelischen Kirche in Deutschland

eingestellt von Veronika Heckel am 2. November 2011
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Vielfalt von Spiritualität hilft Gemeinde zu entwickeln

Wir machen uns Gedanken um die Zukunft unserer Gemeinden. Andernorts macht man sich auch Gedanken, z.B. auf dem Ersten Konsultationstag in der EKHN zum Thema „Gemeindeentwicklung“

Friedberg / Bad Vilbel. Die Gemeinden in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) müssen sich weiter entwickeln, um auch in Zukunft Menschen anzusprechen, Offenheit zu signalisieren, an der Lösung sozialer Probleme ihrer Umgebung mitzuarbeiten und zukünftige strukturelle Veränderungen zu bewältigen. Aber es gibt eine Menge Ideen, um Kirchengemeinden fit für die Zukunft zu machen und konkrete Veränderungen als Fortschritt zu erleben. Dabei spielt die Förderung von Spiritualität eine besondere Rolle. Darüber waren sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen am Ende des ersten „Konsultationstags Gemeindeentwicklung“ in der EKHN einig.

Über die Entwicklung von Kirchengemeinden angesichts sich stark verändernder Rahmenbedingungen diskutierten am Samstag, 24. September, in Bad Vilbel-Dortelweil etwa 70 Vertreter und Vertreterinnen aus Gemeinden und Einrichtungen der EKHN. Unter den Konsultationsteilnehmer waren Mitglieder der Kirchensynode und von Dekanatssynodalvorständen.

Den ganzen Artikel darüber können Sie lesen auf der Webseite der Evangelirchen Kirche in Hessen und Nassau.

eingestellt von Veronika Heckel am 28. September 2011
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Tacheles – Meint der Papst es ernst mit der Ökumene?

Quelle: PHOENIX

„Der Papst und ich sehen vieles ähnlich“, schreibt der EKD Ratsvorsitzende Präses Nikolaus Schneider in seiner Kolumne für Tacheles online. Es gehe aber nicht darum, dass alles zu einer Einheit verschmelze. Ökumene heiße auch, Unterschiede zu akzeptieren. „Der Papst hat alle Hoffnungen enttäuscht“, kontert die ehemalige taz-Chefredakteurin Prof. Bascha Mika in ihrer Kolumne für Tacheles online. In vielen Punkten sei der Papst vor allem ein Ärgernis, seine Ansichten seien nicht tragbar in einer aufgeklärten Gesellschaft.

Darum geht es bei Tacheles am 15. September in der Marktkirche in Hannover und am 18.9.2011 um 13 Uhr und 24 Uhr, 21.9.2011 im Rahmen der Vorberichterstattung zum Papstbesuch, sowie am 2.10.2011 um 17 Uhr auf Phoenix.

Die Gäste der Sendung am 15. September:

Präses Nikolaus Schneider, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland

Weihbischof Dr. Hans-Jochen Jaschke, Erzbistum Hamburg

Matthias Matussek , der Spiegel

Prof. Bascha Mika, ehem. taz-Chefredakteurin

eingestellt von Uta Höck am 16. September 2011
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Spirituelle und zwischenmenschliche Verbundenheit wird gelebt

Gemeinsames Gebet aus der EKHN-Partnerkirche in den USA

Anlässlich des Gedenktages am 11. September wird  in der United Church of Christ New York (UCC), der Partnerkirche der EKHN in den USA, das folgende Eingangs-Gebet gesprochen. Darauf wies Reverend Dr. Rita Root, die kommissarisch Leitende Geistliche der UCC New York, Dr. Jeffrey Myers hin. Er ist Pfarrer für Stadtkirchenarbeit an der Marktkirche in Wiesbaden. Er ermutigt dazu, das Gebet auch in den Gottesdiensten der EKHN zu sprechen – als Zeichen einer friedensstiftenden Brücke zur Partnerkirche in New York.

 

EINGANGSGEBET

Gott von Rauch am Tag und Feuer bei Nacht, *1

wir versammeln uns zum Gottesdienst, während wir weiterhin auf die Ereignisse
des 11. September 2001 reagieren und uns von ihren Folgen erholen.

Wir erinnern uns, wie wir uns fühlten, als wir jene Anschläge sahen.

Wir wissen, wie die bloße Erwähnung jenes Datums uns immer noch berührt.

Wir trauen um Menschenleben, um die Familien, die auseinander gerissen wurden.

Wir sorgen uns um die Fassade der nationalen Sicherheit, die zerrissen wurde,

und um die Kriege, die sich weiterhin verheerend auf unsere globale Gemeinschaft auswirken.

Dein Wort sagt uns, dass wir weitergehen „nicht durch Heer oder Kraft,
sondern durch deinen Geist.” *2

Stärke uns für die Herausforderungen von Gerechtigkeit, Vergebung und Aufbau von Gemeinschaft.

Ermahne uns, wenn wir vom Weg abweichen, lenke unsere Füße,
wenn Du uns auf den Weg in das Leben in Fülle für alle führst.

Wir bitten im Namen Christi, der lebt und regiert mit Dir in der Einheit des Heiligen Geistes, ein Gott, jetzt und immerdar –

Amen.

*1: Hier verweist das Gebet auf das alttestamentliche Bild von Gott in einer Wolkensäule und Feuersäule (2.Mose 13,17-22)
*2: Sacharja 4,6

Das Original aus der UCC:

OPENING PRAYER

God of smoke by day and fire by night,

we gather to worship even as we continue
to respond and recover from the events of September 11, 2001, and its aftermath.

We remember how we felt as we witnessed those attacks.

We know how the mere mention of that date affects us still.

We grieve the loss of life, the families that have been torn apart,

the façade of national security cracked and the wars which continue to wreak havoc upon your global community.

Your word tells us that we go on “not by might, nor by power, but by your Spirit.”

Strengthen us for the challenges of justice, forgiveness and community building;

challenge us when we veer off course, guide our feet as you lead us on the journey into abundant life for all.

We pray in the name of Christ who lives and reigns with you in the unity of the Holy Spirit, one God, now and forever.

Amen.

 

 

 

 

Quelle: EKHN-Newsletter vom 9. September 2011

eingestellt von Uta Höck am 11. September 2011
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Von Gott reden an ungewöhnlichen Orten

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Die Evangelische Kirche geht dahin, wo die Menschen sind: bei der Arbeit, in ihrer Freizeit, im Alltag. Wir suchen den Kontakt, um ins Gespräch zu kommen: über Gott und die Welt, über Zeit und Lebenssinn, über Natur und Wunder. An ganz verschiedenen Orten eröffnet sich so vielleicht eine neue Perspektive auf Lebenswelten und Erfahrungen und auf die Frage, was das mit Gott zu tun hat.


Tier in der Bibel
28.5.2011 um 15:00 Uhr
Opel-Zoo Kronberg

Veranstalter: Evangelisches Dekanat Hochtaunus

eingestellt von Uta Höck am 23. Mai 2011
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Ölgemälde, Sünder und das Singen unter der Dusche: Radioandachten mit Dekan Michael Tönges- Braungart

HR 2, 16.–21. Mai 2011. Ab dem 16. Mai ist es wieder so weit: Frühaufsteher können bis zum 21. Mai jeden Morgen um 6.45 Uhr den Dekan des Evangelischen Dekanats Hochtaunus, Michael Tönges- Braungart, auf HR 2 mit dem „Zuspruch am Morgen“ hören. „Während der vier Minuten Sendezeit stehen die Alltagserfahrungen der Menschen im Vordergrund“, erläutert Pfarrer Tönges- Braungart. „Ich möchte aus der Perspektive des christlichen Glaubens Menschen ermutigen und vielleicht den einen oder anderen Denkanstoss mitgeben“.

Auch wenn vier Minuten Sendezeit nicht viel sind, erfährt man doch einiges zu alltäglichen Themen: zum Beispiel über den in Paris hinterlegten Urmeter, die Entscheidungsfreiheit tapferer Sünder, den Staub der Gewohnheit, oder über das Singen unter der Dusche. Gespannt darf der Zuhörer auch darauf sein, wie es Tönges- Braungart schafft, den thematischen Bogen von einem Ölgemälde in seinem Büro mit dem Titel „An der Nidda“ zu biografischen Schätzen im Lebenslauf von Menschen zu spannen.

Quelle:Evangelisches Dekanat Hochtaunus 14.5.2011

eingestellt von Uta Höck am 15. Mai 2011
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Nachgedacht – Gemeindebrief Mai – Juni 2011

nachgedacht

Atomkraft? – nein  Danke!

Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Zum ersten Mal, seit ich denken kann, ist es zu einer offenen gesellschaftlichen Wende gekommen. Das ist in dieser Form, glaube ich, noch nie vorgekommen.
Normalerweise lassen wir uns nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Aber nach dem Erdbeben von Japan und der darauf folgenden Atomkatastrophe hat sich eine neue Situation ergeben. In einer dramatischen Rede hat die Bundeskanzlerin ein Moratorium verkündet und damit auch eine Kehrtwende ihrer eigenen Politik eingeleitet. Das ist wirklich bemerkenswert, weil ja die Bundesregierung gerade die Laufzeit der Atomkraftwerke verlängert hatte. Auch unsere Kirchen haben sich zu Wort gemeldet. „Eine Technologie, die Fehler nicht verzeiht, tut uns nicht gut“, sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider. Die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann betonte, die Rede von den sicheren Atomkraftwerken sei „einfach Hybris“. Einig ist man sich in dieser Einschätzung auch mit der Katholischen Kirche. Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, erklärte: „Atomkraft ist keine Energie der Zukunft.“ Soviel Einmütigkeit hat es im ökumenischen Dialog lange nicht gegeben.
Mit der Katastrophe von Japan sind die Risiken unseres zivilisierten Lebens überdeutlich geworden. Risiken, die uns zeigen wie gefährdet menschliches Leben zu jederzeitist. Wir stehen einmal mehr vor der Frage inwieweit wir unseren technischen Möglichkeiten vertrauen können und müssen uns eingestehen, dass Fehler passieren können. Fehler gehören zu unserem menschlichen Wesen. Deshalb müssen wir auch immer mit ihnen rechnen und können sie nie ausschließen. Die Frage ist dann wie es mit der Fehlertoleranz unserer technischen Errungenschaften bestellt ist. Ob z. B. Fehler wieder gut gemacht werden können oder unabsehbare Folgen zeitigen.
Ein atomarer Unfall jedenfalls bestraft jeden Fehler, in einer nicht mehr aufzufangenden Weise. Genauso ist auch die atomare Endlagerung im Grunde von Menschen, die 70 bzw. 80 Jahre alt werden nicht zu verantworten, weil sie deren Lebenszeithorizont übersteigt.
Als Menschen können wir nur Verantwortung in einem begrenzten Umfang übernehmen. Ich frage mich, auch im Hinblick auf die Atomkatastrophe von Japan, welcher Mensch könnte dafür die Verantwortung übernehmen. Ist das nicht eine Nummer zu groß für uns? Das Erdbeben könnte man immerhin noch Gott in Schuhe schieben, doch der Atomunfall liegt zweifellos in menschlichem Ermessen. Im Grunde haben wir ihn alle zu verantworten, alle die wir schnell und billig Energie haben wollen, um unsere  Bedürfnisse zu befriedigen.
Hoffnungsvoll stimmt mich allerdings, dass nun viele Politiker bereit sind ihr Urteil zu überdenken, und sich aufgrund von neuen Erkenntnissen und menschlichem Leid anrühren und bewegen lassen. Eine solche Umkehr ist für mich Buße im biblischen Sinne, die Fehler eingesteht und dabei auf die Gnade Gottes hofft. Ich glaube jedenfalls, die Tatsache, dass bei uns noch kein schlimmer Atomunfall passiert ist, liegt weniger an unserer menschlichen Sicherheitstechnik, als an der Gnade Gottes, die über Verdienst und Schuld gütig hinweg sieht.

Herzliche Grüße
Pfarrer Peter Lehwalder

eingestellt von Peter Lehwalder am 9. Mai 2011
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Auf den Spuren Jesu – Ein Wanderweg führt von Nazareth nach Kapernaum

Die fünfundsechzig Kilometer von Nazareth nach Kapernaum haben es in sich: feste Schuhe, Sonnenhut und ein ordentlicher Wasservorrat zählen zu absoluten Grundausrüstung, wenn man sich auf den Spuren Jesu durch die kargen aber faszinierenden Landschaften Galiläas auf den Weg macht. Neben der körperlichen Herausforderung bleibt aber vor allem ein spirituelles Erlebnis. Inzwischen weiß auch das israelische Tourismusministerium den Pilgerweg zu fördern. Noch ist der „Jesustrail“ eher ein Geheimtipp, aber dank des steten Ausbaus mit Wegweisern, Rast- und Picknickplätzen mag die Tour bald immer bekannter werden.

Lesen Sie hierzu den Artikel der EKD vom 26.4.2011

eingestellt von Uta Höck am 30. April 2011
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Orgelvesper zur Passion 2011

 

Ihre evangelische Kirchengemeinde lädt Sie herzlich zu
einer besinnlichen Orgelvesper

Donnerstag,

den 14. April 2011

um 18:00 Uhr

ein.

J. S. Bach               O Mensch bewein dein Sünde groß

Joh. Brahms          O Traurigkeit, o Herzeleid

S. Karg-Elert         Herzliebster Jesu

C. Franck               Prelude und Fuge h-Moll

D. Buxtehude       Präludium u. Fuge d-Moll

Orgel : Jutta Knorr

Lesungen : Pfarrer Klaus Hartmann

 

eingestellt von Jutta Knorr am 6. April 2011
in Kirchenmusik, Leben im Glauben, Termine | 0 Kommentare