Evangelische Kirchengemeinde Burgholzhausen

Wunsch nach Frieden

Erster Schritt zur Mediation zwischen Kirchenvorstand und Pfarrer

Nur langsam geht es voran in Sachen Mediation in der evangelischen Gemeinde Burgholzhausen. Aber es gibt auch gute Nachrichten. Und die haben mit Verbesserungen für Gehbehinderte zu tun.

Von Christiane Paiement-Gensrich

Burgholzhausen. Der Weg, der in die malerische evangelische Kirche im Burgholzhäuser Ortskern führt, soll umgebaut und damit barrierefrei werden. Die Stufen sollen verschwinden. Foto: ogfDer Weg, der in die malerische evangelische Kirche im Burgholzhäuser Ortskern führt, soll umgebaut und damit barrierefrei werden. Die Stufen sollen verschwinden. Foto: ogfDer Weg, der in die malerische evangelische Kirche im Burgholzhäuser Ortskern führt, soll umgebaut und damit barrierefrei werden. Die Stufen sollen verschwinden. Foto: ogf Kleine Schritte sind es, aber immerhin die ersten Schritte in Sachen Mediation: Sowohl der Kirchenvorstand der evangelischen Gemeinde Burgholzhausen als auch Pfarrer Peter Lehwalder haben in den vergangenen Wochen erste Vorgespräche mit einem Mediator geführt. Das erklärten Kirchenvorstandsvorsitzender Heinrich-Adam Loy und der Pfarrer gestern auf Anfrage der Taunus Zeitung. Wie berichtet hatte es seit dem Spätsommer Meinungsverschiedenheiten zwischen dem neunköpfigen Gremium und dem Theologen gegeben. Sie gipfelten darin, dass Loy im Gemeindebrief mitteilte, der Pfarrer werde die Gemeinde verlassen. Unterdessen hatte sich aber unter den Gemeindemitgliedern eine Unterstützergruppe für den Pfarrer formiert.

In einer turbulenten Gemeindeversammlung am 14. Dezember, zu der auch Propst Dr. Sigurd Rink und Dekan Michael Tönges-Braungart gekommen waren, hatten die Unterstützer ihren Pfarrer in leidenschaftlichen Reden verteidigt. Und der Pfarrer hatte betont, er wolle in Burgholzhausen bleiben. Loy dagegen hatte dem Pfarrer vorgeworfen, er säße “im Bremserhäuschen”. Der Propst riet schließlich dringend zu einer Mediation. Pfarrer Lehwalder stimmte sofort zu, der Kirchenvorstand erklärte sein Einverständnis an Heiligabend.

Lesen Sie dazu den ganzen Artikel in der Taunus Zeitung vom 22.2.2012

eingestellt von Uta Höck am 22. Februar 2012
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“Widerstand!?”

Die Ausstellung „Widerstand!?“ dokumentiert online die Geschichte des Widerstands evangelischer Christinnen und Christen im Nationalsozialismus auf der Grundlage des aktuellen Forschungsstandes im multimedial vielschichtigen Gewand.

Online-Dokumentation

eingestellt von Uta Höck am 17. Februar 2012
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Tacheles – Ist Organspende gelebte Nächstenliebe?

Quelle: PHOENIX

Der Braunschweiger Landesbischof Friedrich Weber schreibt in seiner Kolumne für Tacheles-Online: Organspende sei das größte Geschenk, das ein Mensch dem anderen machen kann. Aber es sei wichtig, dass die Angehörigen die Gelegenheit bekommen, Abschied zu nehmen. Renate Greinert von der Initiative Kritische Aufklärung über Organtransplantation, widerspricht in ihrer Kolumne : „Die Schöpfung Gottes ist zum Recyclinggut degradiert.“

Darum geht es bei Tacheles am 14. Februar in der Marktkirche in Hannover und am 19.2.2012 um 13 Uhr und 24 Uhr auf Phoenix.

Die Gäste der Sendung am 14. Februar:

Landesbischof Friedrich Weber, Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig

Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer

Dr. Paolo Bavastro, Arzt und Organspendekritiker

Renate Greinert, Initiative Kritische Aufklärung über Organtransplantation

eingestellt von Uta Höck am 13. Februar 2012
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Glaube braucht Bewegung

In der Sicherheit des Vertrauten bleiben oder sich mit Kopf und Füßen immer wieder auf den Weg zu machen – das ist unter den Christen eine uralte Diskussion. Die Bibel gibt dazu eine eindeutige Antwort: Glaube braucht Bewegung. Jahrhunderte nach Abraham brach das Volk Israel erneut auf, um der Sklaverei in Ägypten zu entgehen. Jesus wanderte durch Palästina und als er die sichtbare Welt verließ, sagte er zu seinen Jüngern nach einer uralten Überlieferung „Geht hin in alle Welt“.

Lesen Sie dazu den ganzen Artikel im Magazin “echt” der Evangelischen Kirche

eingestellt von Uta Höck am 9. Februar 2012
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Studie: Dreiviertel der Hessen finden es gut, dass es die Kirche gibt

Aber für den Sinn des Lebens sorgen die Befragten lieber selbst

„Was glauben die Hessen?“ hat der Hessische Rundfunk in einer Studie untersuchen lassen. Die nun veröffentlichten Ergebnisse der im Herbst letzten Jahres durchgeführten Studie zeigen, dass es unter den Hessen eine hohe Akzeptanz der Kirchen gibt. Gleichzeitig erwarten die Hessen von der Kirche nicht unbedingt, dass sie sinnstiftend wirkt. Der Aussage „Das Leben hat nur dann einen Sinn, wenn man ihm selber einen Sinn gibt“ stimmten über 80 Prozent der Befragten zu.

Für Kirchenpräsident Dr. Volker Jung leitet sich aus den Ergebnissen der Studie die Schlußfolgerung ab, dass die Kirche eine Sprache finden sollte, die den Menschen im Alltag abholt. „Wir müssen zum Beispiel deutlicher zeigen, für was das Kreuz steht“, so Jung.

Am Samstag, 28. Januar – 16:15 bis 17:00 Uhr fragt „horizonte“ die Zuschauer, wie sie es denn mit der Religion halten. Was ist den Menschen in Hessen heilig? Was fürchten sie und wie stellen sie sich das Leben nach dem Tod vor?

Die Telefone sind an diesem Nachmittag von 15.00-18.00 Uhr geschaltet. Die Zuschauer können ihre Fragen per Telefon mitteilen unter der Frankfurter Festnetz-Nummer 069-155 4200 oder eine E-Mail schicken an: horizonte@hr-online.de.

Meinhard Schmidt-Degenhard hat den katholischen Stadtdekan von Frankfurt, Johannes zu Eltz und die evang. Pröpstin Gabriele Scherle, ins Studio eingeladen. Sie werden die Anrufe der Zuschauer entgegennehmen, ihre Fragen beantworten und mit ihnen diskutieren.

eingestellt von Uta Höck am 28. Januar 2012
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Konfirmanden sammeln Höchstbetrag

Spenden für das Jahresprojekt „Frauen sind keine Ware“ von Brot für die Welt unterstützen Betroffene

Bilanz der Spendenaktion von Konfirmanden in der Vorweihnachtszeit: 4287,99 Euro kamen zusammen.

Von Christel Wösner-Rafael

Friedrichsdorf. Die Friedrichsdorfer Konfirmanden aus allen vier Stadtteilen hatten in der Vorweihnachtszeit wieder fleißig gesammelt für ein Projekt der evangelischen Hilfsorganisation “Brot für die Welt”.

Den symbolischen Spendenscheck in Höhe von 4287,99 Euro nahm Dr. Ute Greifenstein vom Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) in Anwesenheit der fleißigen Konfirmanden und Pfarrerin Ursula Buchberger, Pfarrer Wolfgang Daum und Pfarrer Frank Couard entgegen. “Ein Superergebnis, der höchste Betrag, den wir in den 18 Sammeljahren in Friedrichsdorf erhalten haben”, freute sie sich.

Lesen Sie dazu den ganzen Artikel in der Taunus Zeitung vom 19.1.2012

eingestellt von Uta Höck am 20. Januar 2012
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Jugend predigt

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Rückblick: “Jugend predigt”

Klare Worte und ungewohnte Formulierungen: im Wettbewerb „Jugend predigt“ haben Jugendliche ihre Gedanken in Predigtform auf den Punkt gebracht. Jetzt lassen sich die zehn besten Beiträge noch einmal als Video Revue passieren. Unter Federführung des Zentrums für evangelische Predigtkultur fand der Wettbewerb im vergangenen Jahr zum ersten Mal der statt. Sieger wurde der 20jährige Tim Dornblüth aus Halle in Sachsen-Anhalt.

Beiträge der Endrunde als Video online

eingestellt von Uta Höck am 17. Januar 2012
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Benefizkonzert der Tafel, Bad Homburg am 19. Januar 2012

Klassik, Jazz und ein ehemaliger Kulturamtsleiter – Benefizkonzert der Bad Homburger Tafel

Die Tafeln im Hochtaunuskreis sind ununterbrochen auf Spenden für den Unterhalt ihrer Räumlichkeiten und Fahrzeuge angewiesen. Mit einem Benefizkonzert

in der Bad Homburger Schlosskirche werden

am 19. Januar

ab 19.30 Uhr

das “Elvenhain Duo“ und das “Powerhouse Trio + One“ die Tafel unterstützen. Unter der Leitung des ehemaligen Bad Homburger Kulturamtsleiters und Autors des Buches “80 Jahre Jazz in Bad Homburg und im Vordertaunus“, Wolfgang Zöll, spielt  das
“Powerhouse Trio + One“ Jazz der 30er, 40er und 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Auf dem Programm der Band stehen Klassiker von Duke Ellington und Count Basie sowie unbekannte Stücke anderer Jazz-Größen.
Das “Elvenhain Duo“ (Johanna-Leonore Dahlhoff und Katharina Filine Grossardt) bietet mit Holzquerflöte, Gitarre und Gesang ein charmantes und abwechslungsreiches Programm, das vom mittelalterlichen Europa über südamerikanische Tanzrhythmen des 20. Jahrhunderts bis zu Stücken mit Pop- und Jazz-Einflüssen reicht. Obwohl erst im Jahr 2011 gegründet, konnte das Duo bereits an herausgehobenen Orten spielen: Unter anderem in der Villa Verde in Hamburg und bei Freshfields Bruckhaus Deringer in Frankfurt am Main.
„Mit unserem ersten Benefizkonzert begehen wir neue Wege zur finanziellen Unterstützung der Tafelläden“, erläutert Dr. Felix Blaser von der Tafel-Initiative. „Ich hoffe, dass es uns gelungen ist, ein interessantes Programm für diesen Abend zusammenzustellen und uns viele
Menschen mit ihrem Besuch unterstützen“, so Blaser weiter.
Die Tafeln im Hochtaunuskreis bauen Brücken. Sie schaffen einen Ausgleich zwischen Überfluss und Mangel. Ohne das Engagement der vielen ehrenamtlichen Helfer und die finanzielle Unterstützung vieler Menschen, wäre es den Tafeln im Hochtaunuskreis nicht möglich, denjenigen zu helfen, die mit geringen finanziellen Mitteln auskommen müssen.
Karten zum Preis von 18,- Euro gibt es an der Abendkasse und an folgenden
Vorverkaufsstellen:

Palm-Tickets & more
Louisenstraße 72 61348 Bad Homburg
Tel. 06172 / 921736; E-Mail: palm-tickets@t-online.de
Mo.–Fr. 10:00 – 19:00 Uhr; Sa 10:00 – 18:00 Uhr

Tourist Info + Service im Kurhaus
Louisenstraße 58, 61348 Bad Homburg
Tel. 06172/178-3710; E-Mail: ticket-service@kuk.bad-homburg.de
Mo.–Fr. 8.30-18.30 Uhr; Sa. 10.00–14.00 Uhr

Tobacco Bad Homburg
Louisenstraße 8, 61348 Bad Homburg
Tel.: 06172-29 507; E-Mail: Tobacco_Bad_Homburg@web.de
Mo.–Fr. 07.30–19.00 Uhr; Sa. 07.30 – 16.00 Uhr

eingestellt von Uta Höck am 9. Januar 2012
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Mediation kann beginnen

Evangelische Gemeinde: Kirchenvorstand akzeptiert Vermittlungsversuch

Nach den Querelen in der evangelischen Gemeinde Burgholzhausen gibt es eine erste Annäherung zwischen Kirchenvorstand und Pfarrer: Das Gremium ist jetzt zur Mediation bereit.

Von Christiane Paiement-Gensrich

Burgholzhausen. In die festgefahrene Situation in der evangelischen Gemeinde Burgholzhausen kommt offenbar Bewegung. Der Kirchenvorstand hat jetzt einstimmig einer Mediation mit Pfarrer Peter Lehwalder zugestimmt. Das hat Kirchenvorstandsmitglied Joachim Nagel an Heiligabend gegen Ende des Familiengottesdienstes verkündet. Da applaudierten die Kirchenbesucher. Nagel ist zugleich Präses des Dekanats Hochtaunus.

Wie berichtet, hatte es seit dem Spätsommer Querelen in der Gemeinde gegeben. Der 9-köpfige Kirchenvorstand hatte dem Pfarrer nach den Ferien nahegelegt, sich anderswo einen Job zu suchen. Der wiederum war davon offenbar schockiert und wurde vorübergehend arbeitsunfähig. Nach seiner Genesung einigte man sich zunächst in einer Kirchenvorstandssitzung unter der Leitung von Dekan Michael Tönges-Braungart auf folgende “Sprachregelung”, die auch im aktuellen Gemeindebrief abgedruckt ist: “Zwischen Kirchenvorstand und Pfarrer Lehwalder gibt es unterschiedliche Auffassungen über die Gemeindearbeit. Deshalb sind der Kirchenvorstand und Pfarrer Lehwalder übereingekommen, dass Pfarrer Lehwalder in absehbarer Zeit sich neuen Aufgaben stellen wird.”

Lesen Sie dazu den ganzen Artikel in der Taunus Zeitung vom 29.12.2011

eingestellt von Kirchenvorstand am 29. Dezember 2011
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Weihnachtsbotschaft des Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Präses Nikolaus Schneider

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23. Dezember 2011

„Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkünde euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird: Euch ist heute der Heiland geboren!“

Diese Engel-Botschaft zeugt seit mehr als 2000 Jahren von dem großen Licht, das Gott für die Dunkelheit der Welt und für alle Dunkelheiten im Leben der Menschen leuchten lässt.

Aber auch 2000 Jahre nach Christi Geburt ersterben Hoffnung und Freude von Menschen an verschuldetem und unverschuldetem Leiden, an Lieblosigkeit, in Ängsten und in gefühlter Gottesferne. Auch Jahrhunderte nach der Ausbreitung des Christentums über die ganze Welt zeigt unsere Welt noch immer – und immer wieder neu – eine blutige Spur von Terror und Krieg, von Egoismus und Selbstherrlichkeit, von Folter, Hunger, Ausbeutung und Tod.

Lesen Sie hierzu den Artikel der EKD.

eingestellt von Uta Höck am 26. Dezember 2011
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