

Lutherdekade und Reformationsjubiläum
Hochrangiger Besuch beim Thomanerchor in Leipzig am vergangenen Dienstag: Zwei Tage nach seiner Wahl zum Bundespräsidenten nahm Joachim Gauck am Festakt zum 800-jährigen Bestehen des berühmten Knabenensembles teil. Der Markgraf Dietrich von Meißen hatte 1212 eine Schule gegründet, um dort Kinder dafür auszubilden, den musikalischen Dienst anstelle der Chorherren an der Thomaskirche zu übernehmen. Die Thomasschule war auch für Bürgerkinder zugänglich und gilt daher als Deutschlands älteste öffentliche Schule. Zu Gründungszeiten sangen die Jungen als Gegenleistung für Schule und Unterkunft. Am 27. Juni 1519 begann in der Thomaskirche die Leipziger Disputation mit einem Gottesdienst, an dessen Gestaltung die Thomaner unter ihrem Kantor Georg Rhaw mitwirkten. Hier führte Martin Luther mit seiner Pfingstpredigt am 25. Mai 1539 die Reformation in Leipzig ein. Zahlreiche bekannte Musiker und Komponisten leiteten den Thomanerchor, darunter vom Jahr 1723 an Barockkomponist Johann Sebastian Bach. Aus dem Chor sind auch berühmte Schüler hervorgegangen wie etwa der Tenor und Kammersänger Martin Petzold und vier Mitglieder der Popgruppe “Die Prinzen”.
Lesen Sie den vollständigen Artikel.
eingestellt von
Uta
Höck am
28. März 2012
in
Allgemeine Beiträge, Kirchenmusik, Presse |
Engagement für den Dialog – auch mit Kritikern
Mit den Worten „Ehre, wem Ehre gebührt“ eröffnete der Oberbürgermeister der Stadt Bad Homburg, Michael Korwisi, seine Laudatio zu Ehren der Studiendirektorin im Ruhestand, Dr. Bettina Kratz. Ihr tiefes Verantwortungsbewusstsein, von ihrem Glauben geleitet, habe dazu beigetragen, sich für die Gemeinschaft und andere Menschen zu engagieren. „Es ist der stetig fortgesetzte, nie erlahmende Kampf gegen Skeptizismus und gegen Dogmatismus, gegen Unglaube und gegen Aberglaube, den Religion und Naturwissenschaft gemeinsam führen …“, zitierte der Oberbürgermeister den Naturwissenschaftler Max Planck. Und auch Bettina Kratz, die Theologie und Mathematik studiert hat, habe offen und kritisch Stellung bezogen und sich gegen Dogmatismus gewandt – sei es während ihrer Arbeit im Kirchenvorstand der Bad Homburger Erlöserkirchengemeinde, als Mitglied im theologischen Ausschuss der EKHN, als Synodale der Kirchensynode der EKHN oder als Mitglied des Personalrates der Humboldtschule Bad Homburg, an der sie Religion und Mathematik unterrichtete. Dabei sei sie stets an einem Dialog interessiert gewesen – auch und gerade mit denjenigen, die nicht ihre Meinung vertraten. Dr. Bettina Kratz wurde das Bundesverdienstkreuz am Bande am 23. März im Gotischen Haus in Bad Homburg verliehen.
Quelle: EKHN-Newsletter Nr. 561
Lesen Sie hierzu auch den Artikel des Dekanats Hochtaunus
eingestellt von
Uta
Höck am
25. März 2012
in
Allgemeine Beiträge, Kirche und Gesellschaft, Presse |
 |
|
Bildbetrachtung zu „Karfreitag“ von Ralf Kopp
Motiv der Aktion Karwoche 2012 der EKHN
Der Darmstädter Künstler Ralf Kopp hat das Motiv zur Karfreitagsaktion geschaffen. Zu sehen ist eine Hand, das Wort „Opfer“ mit Fragezeichen und ein Ausschnitt vom Himmel.
Die Hand vor dem blauen Hintergrund fällt sofort ins Auge. Die Finger sind zum Zeichen für Sieg gespreizt: ein V für das englische „victory“. Die Handfläche ist durchbohrt. Der Künstler zitiert die traditionelle Darstellung des gekreuzigten Jesus. Historiker wissen zwar, dass Gekreuzigte damals durch die Handgelenke angenagelt wurden. Aber das Bild mit dem Stigma in der Handfläche hat sich in der Kunstgeschichte durchgesetzt. Sehr realistisch erscheinen die Wunde und das Blut. In zwei Strähnen ist es an der Hand herunter gelaufen. Als wäre es links und rechts um einen Nagel herum geflossen. Dazu muss man sich die Hand natürlich um 90 Grad gedreht denken, wie am Kreuz hängend. Jetzt ist sie davon gelöst.
Vom Rest des Körpers sieht man nichts. Das lässt die Hand besonders kraftvoll erscheinen. Die Spannung setzt sich in jeden Finger hinein fort. Es sieht so aus, als wollte sich diese Hand so hoch wie nur möglich strecken. Abgesehen von der Schrift ist um sie herum nur der Himmel zu sehen.
Ist das der Himmel vor zweitausend Jahren oder von heute? Bewusst bleibt diese Frage offen. Der Himmel ist seit jeher ein Symbol für etwas, das alles umfasst, Raum und Zeit. In der Sprache der Bibel ist der Himmel daher auch ein Name für Gott. Der Himmel und das Licht haben für die Hand dieselbe Funktion wie Heiligenscheine auf alten Gemälden. Sie stellen die Hand als etwas Großes heraus. Der Himmel gibt ihr Anteil an seinen Eigenschaften. Die Hand des Gekreuzigten streckt sich ewig und unendlich weit in Raum und Zeit aus. Gleichzeitig ragt sie in unsere Zeit hinein. Sie ist Gott-gleich.
Das Siegeszeichen werden viele als Anspielung auf Ostern verstehen. Jesus ist auferweckt worden und hat den Tod besiegt. Doch die Schriften im Neuen Testament der Bibel sehen den Tod Jesu und seine Auferweckung als ein zusammengehöriges Ganzes. Im Johannesevangelium sagt er als Sterbender „es ist vollbracht“ (Joh 19,30). Am Kreuz ist der eigentliche Sieg über das Böse errungen worden. Darum wird die Kreuzigung von Johannes auch doppelsinnig als „Erhöhung“ bezeichnet (u.a. Joh 3,14).
Aus dieser Sicht bekommt Ostern seinen Sinn durch die Kreuzigung. Nicht umgekehrt. Denn andernfalls wäre die Auferweckung bloß das Happy-End einer grausamen Geschichte. Doch die Bibel macht deutlich: Am Kreuz geschieht etwas von weltumfassender Bedeutung. Im Bild spiegelt sich dieser Gedanke durch die Beziehung zwischen Hand und Himmel. Über das Symbol Himmel wird auch anschaulich, dass Jesus Christus und Gott im christlichen Bekenntnis als Einheit verstanden werden. Die Pointe lautet also: Als Jesus am Kreuz stirbt, wird Gott selbst zum Opfer.
Das Fragezeichen neben dem Wort „Opfer“ regt zum Nachdenken an.
- Wer ist ein Opfer? Sicher ist nicht nur Jesus gemeint, sondern auch andere Menschen. Es stellt sich die Frage: Bin ich vielleicht selbst angesprochen?
- Was bedeutet „Opfer“? In den Nachrichten ist von „Unfallopfern“ die Rede. Auf Schulhöfen ist der Ausdruck „Du Opfer“ ein besonders gemeines Schimpfwort. Ist der Begriff heute überhaupt noch verwendbar? In der christlichen Tradition ist er fest verankert. Doch wird sein Sinn heute noch verstanden?
- Wer opfert wen? Es gibt das verbreitete Missverständnis, Gott wollte mit einem Opfer gütig gestimmt werden. Deswegen sei Jesus getötet worden. Doch in der Bibel wird der Tod Jesu genau anders herum verstanden: Da Jesus die Liebe Gottes verkörpert, opfert Gott sich selbst, um die Beziehung zwischen Gott und Menschen zu heilen.
- Ist „Opfer“ ein Begriff der Schande und der Schwäche? Nach biblischem Verständnis nicht. Damals mussten Opfertiere rein und gesund sein. Reinheit und Stärke wurde von den ersten Christen auch mit Jesus verbunden. Er ist nicht nur unschuldig hingerichtet worden. Es war auch von ihm eine starke Tat. Denn seine Kreuzigung war die Konsequenz aus dem, was Jesus getan und gesagt hat. Durch die Botschaft, dass Gott die Liebe ist, kam er zwangsläufig in Konflikt mit den lieblosen Zuständen der Gesellschaft. Schließlich beschlossen die Machthaber seiner Zeit, Jesus aus dem Weg zu schaffen. Die Evangelien erzählen, dass er das wusste. Er wurde nicht passiv geopfert, sondern hat sich – wie schon Paulus sagt – „selbst hingegeben“ (Gal 2,20). Sonst wäre alles verloren gewesen, wofür er friedlich gekämpft hat. Mit seinem Leben hat er die Liebe Gottes glaubhaft gemacht und mit seinem Sterben besiegelt. Das Bildmotiv macht das ohne Worte deutlich: Die verletzte Hand mit Siegeszeichen, rückt in die Nähe zur Siegerpose eines Revolutionärs, der weiß, dass sein Opfer nicht umsonst war.
Das Fragezeichen bringt Spannung in den Opferbegriff. Es lässt wichtige Fragen zu. Das Motiv der Hand deutet einige Antwortmöglichkeiten an. Jesus als Opfer ist gleichzeitig Sieger. Sein Opfer und die „Opfer“, die wir heute erleben, interpretieren sich gegenseitig. Ein Ergebnis könnte lauten: So wie Gott mit Jesus ist, so ist er immer noch auf der Seite der Opfer. Gott ist nicht auf der Seite der Täter, nicht auf der Seite der Gewalt. Sondern Gott ist die Hoffnung für alle, die unschuldig leiden.
Manche werden beim Anblick des Plakates denken: Bin ich selbst ein Opfer? Der christliche Glaube bietet die Möglichkeit, die eigene Lebenserfahrung in die Geschichte Jesu hineinzulegen. Wenn Gott in Jesus war, dann ist er auch in unseren Opfer- und Todeserfahrungen nicht wegzudenken. Gott kommt nahe, wo wir zu Ende sind. Darum vertraut das christliche Bekenntnis auch nicht darauf, dass die Stärkeren Recht bekommen. Durch Jesu Tod hat die Liebe Gottes ungeahnte Kreise gezogen. Die scheinbare Schwäche wird zur Stärke. Die Fragen sind damit nicht zu Ende. Doch das Plakat soll auch dazu anreizen, dass Menschen den Kontakt zur Kirche aufnehmen, vielleicht zu Mitarbeitenden in den Gemeinden oder ihre Fragen in einen Gottesdienst am Karfreitag mitnehmen und sich für ein Gespräch öffnen.
Markus Zink
(Referat Kunst und Kirche im Zentrum Verkündigung der EKHN)
Über den Künstler
Ralf Kopp, Jahrgang 1973, ist ausgebildeter Art Director und seit 1999 als freier Video- und Fotokünstler tätig. Seine Arbeiten beschäftigen sich in vielen Fällen mit elementaren menschlichen Themen: Geburt und Tod, Wahrheitssuche, Leid und Mitgefühl. Dies hat ihn auch zu einer intensiven Beschäftigung mit der christlichen Bildwelt gebracht. Das Bild Jesu und das Symbol des Kreuzes begegnet in seinem Werk mehrfach an entscheidenden Stellen. Der Künstler hinterfragt die üblichen Schemata auf ihren tieferen Sinn. Dafür löst er sie zum Teil auf und setzt sie in neue Zusammenhänge. Sowohl seine Video- als auch seine Fotoarbeiten setzen auf die Aussagekraft einer reduzierten Form und inhaltlich spannender Gegensätze. Ralf Kopp lebt und arbeitet in Darmstadt. Mehr über den Künstler auf seiner Webseite: www.ralfkopp.com.
|
eingestellt von
Uta
Höck am
25. März 2012
in
Kirchenjahr, Leben im Glauben, Presse |
 |
|
Ein stiller Tag für die Opfer tut der Gesellschaft gut
Mit Großplakaten und Bannern trägt die EKHN den Karfreitag in die Öffentlichkeit
Mit einer bislang beispiellosen Aktion will die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) den tieferen Sinn des Karfreitags öffentlich erläutern und ins Gespräch bringen. Mit Bannern an Kirchengebäuden und Großplakaten auf Litfaßsäulen wirbt sie in verschiedenen Orten des Kirchengebiets an den Tagen vor dem Karfreitag 2012 (6. April 2012) für den Charakter dieses Feiertags.
Der Karfreitag erinnert an den Todestag von Jesus Christus und wird vom Gesetz zum Feiertagsgesetz besonders streng geschützt. Dazu gehören das Verbot von öffentlichen Tanzveranstaltungen und andere Bestimmungen, die für die sogenannten stillen Tage rund um den Karfreitag gelten. Daran hatten sich im vergangenen Jahr an einigen Orten Diskussionen entzündet. Darauf reagiert die EKHN nun mit ihrer Aktion.
Im Rahmen der Aktion werden im Kirchengebiet der EKHN an etwa 250 Stellen Großplakate zu sehen sein. Sie zeigen eine Hand mit einer Kreuzigungswunde. Sie erinnert an Jesus, der angenagelt an ein Kreuz starb. Gleichzeitig formen die Finger ein V – das Zeichen für Victory – Sieg. Dabei steht das Wort „Opfer?“. Auf den Plakaten finden sich Hinweise auf die Website der Aktion karfreitag.de sowie eine Telefonnummer, unter der kirchliche Gesprächspartner erreicht werden können.
Das Motiv ist bewusst anstößig gestaltet und soll zum Nachdenken, Informieren und Diskutieren anregen. Auch Kirchengemeinden sollen sich mit dem Thema Karfreitag beschäftigen. Das Plakatmotiv soll für Gottesdienste, Andachten und Unterrichtsstunden, die sich mit dem Leiden und Sterben Jesu beschäftigen, genutzt werden.
Karfreitag – Ein Tag für Themen, die sonst an den Rand gedrängt werden
Kirchenpräsident Volker Jung betont: „Als stiller Gedenktag rückt der Karfreitag Themen in den Mittelpunkt, die ansonsten an den Rand gedrängt werden. Das tut der Gesellschaft insgesamt gut. Es geht um die Aufmerksamkeit für das Leiden und den Tod von Jesus Christus und mit ihm für Menschen, die Schweres erleiden, und Menschen, die zu Opfern werden. Und es geht um die erlösende und befreiende Kraft Gottes. Damit führt das Geschehen des Karfreitags und des Osterfestes zum Kern des Glaubens. Der Begriff Opfer ist dafür ein Schlüsselbegriff, der zugleich auch in der Umgangsprache bedeutsam ist. Er reicht bis in die aktuelle Jugendsprache hinein, in der `Du Opfer…´ ein Schimpfwort ist.“
Viele Menschen haben heutzutage nur noch einen schwachen Bezug zur konkreten Bedeutung von Feiertagen, so auch zum Karfreitag. Sie kritisieren die Beschränkungen, die ihnen das Feiertagsgesetz dabei auferlegt. Andere fragen kritisch, ob ein rein christlich geprägter Feiertag in einer pluralistischen Gesellschaft noch zeitgemäß ist. In dieser Situation will die EKHN öffentlich informieren und mitdiskutieren. Der Karfreitag ist aus Sicht der Evangelischen Kirche nicht nur für Christen, sondern auch für die ganze Gesellschaft wertvoll als Gedenktag des Leidens und der Opfer. Darauf macht die EKHN mit ihrer Aktion aufmerksam.
|
eingestellt von
Uta
Höck am
23. März 2012
in
Allgemeine Beiträge, Kirchenjahr, Leben im Glauben, Presse |

Umweltpfarrer Meisinger äußert sich zur Allianz für Lärmschutz 2012
Mainz, 29. Februar 2012. „Der Fluglärm wird zunehmen – daran ändern auch die heute verkündeten Ergebnisse des Fluglärmgipfels nichts.“ So kommentiert Pfarrer Dr. Hubert Meisinger, Referent für Umweltfragen im Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN, die „Allianz für Lärmschutz“, die Ministerpräsident Volker Bouffier heute der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Im Gegenteil, erklärte Meisinger, in der Erklärung werde erneut festgeschrieben, dass es mit der künftigen Zunahme der Flugbewegungen noch lauter werde. Nur solle die Lärmzunahme bis 2020 geringer ausfallen als ursprünglich prognostiziert.
Quelle: EKHN-Newsletter Nr. 559
Lesen Sie hierzu den Artikel der EKHN vom 9.3.2012
eingestellt von
Uta
Höck am
11. März 2012
in
Kirche und Umwelt, Presse |
Hochtaunus. Der Protest der Kirchen hat offenbar Wirkung gezeigt: Das Kultusministerium lenkt in Sachen unterrichtsfreier Dienstagnachmittag ein. In einem Schreiben an die Schulämter weist das Ministerium darauf hin, dass auch künftig dieser Nachmittag in den in Frage kommenden Jahrgängen für den kirchlichen Unterricht zur Vorbereitung besonders auf die Konfirmation, aber auch auf Erstkommunion und Firmung reserviert bleiben soll.
Diese Regelung, die jahrelang Bestand hatte, war ins Wanken geraten, denn Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) hatte mit einer Novellierung der Richtlinien für ganztägig arbeitende Schulen verfügt, dass diese künftig mit den Kirchengemeinden aushandeln sollten, welcher Nachmittag unterrichtsfrei ist. Dadurch sollten die Schulen mehr Gestaltungsfreiheit erlangen. Die Folge war ein Aufschrei auf Kirchenseite – auch in den evangelischen Dekanaten Kronberg und Hochtaunus. Die Botschaft: Es muss bei einem festen Tag bleiben. “Andernfalls müsste sich jede Gemeinde mit um die fünf Schulen abstimmen, jede Schule mit rund 20 Gemeinden”, sagt Dekan Michael Tönges-Braungart. Und so hat er Dorothea Henzler einen Brief geschrieben. Auch aus Kronberg hat sie einen solchen bekommen. Und das waren sicher nicht die einzigen Protestschreiben, zudem habe auch die Landeskirche interveniert, sagt Tönges-Braungart.
Lesen Sie dazu den ganzen Artikel in der Taunus Zeitung vom 28.2.2012
eingestellt von
Uta
Höck am
28. Februar 2012
in
Allgemeine Beiträge, Konfirmanden, Presse |
Erster Schritt zur Mediation zwischen Kirchenvorstand und Pfarrer
Nur langsam geht es voran in Sachen Mediation in der evangelischen Gemeinde Burgholzhausen. Aber es gibt auch gute Nachrichten. Und die haben mit Verbesserungen für Gehbehinderte zu tun.
Von Christiane Paiement-Gensrich
Burgholzhausen. Der Weg, der in die malerische evangelische Kirche im Burgholzhäuser Ortskern führt, soll umgebaut und damit barrierefrei werden. Die Stufen sollen verschwinden. Foto: ogfDer Weg, der in die malerische evangelische Kirche im Burgholzhäuser Ortskern führt, soll umgebaut und damit barrierefrei werden. Die Stufen sollen verschwinden. Foto: ogfDer Weg, der in die malerische evangelische Kirche im Burgholzhäuser Ortskern führt, soll umgebaut und damit barrierefrei werden. Die Stufen sollen verschwinden. Foto: ogf Kleine Schritte sind es, aber immerhin die ersten Schritte in Sachen Mediation: Sowohl der Kirchenvorstand der evangelischen Gemeinde Burgholzhausen als auch Pfarrer Peter Lehwalder haben in den vergangenen Wochen erste Vorgespräche mit einem Mediator geführt. Das erklärten Kirchenvorstandsvorsitzender Heinrich-Adam Loy und der Pfarrer gestern auf Anfrage der Taunus Zeitung. Wie berichtet hatte es seit dem Spätsommer Meinungsverschiedenheiten zwischen dem neunköpfigen Gremium und dem Theologen gegeben. Sie gipfelten darin, dass Loy im Gemeindebrief mitteilte, der Pfarrer werde die Gemeinde verlassen. Unterdessen hatte sich aber unter den Gemeindemitgliedern eine Unterstützergruppe für den Pfarrer formiert.
In einer turbulenten Gemeindeversammlung am 14. Dezember, zu der auch Propst Dr. Sigurd Rink und Dekan Michael Tönges-Braungart gekommen waren, hatten die Unterstützer ihren Pfarrer in leidenschaftlichen Reden verteidigt. Und der Pfarrer hatte betont, er wolle in Burgholzhausen bleiben. Loy dagegen hatte dem Pfarrer vorgeworfen, er säße “im Bremserhäuschen”. Der Propst riet schließlich dringend zu einer Mediation. Pfarrer Lehwalder stimmte sofort zu, der Kirchenvorstand erklärte sein Einverständnis an Heiligabend.
Lesen Sie dazu den ganzen Artikel in der Taunus Zeitung vom 22.2.2012
eingestellt von
Uta
Höck am
22. Februar 2012
in
Kirchenvorstand, Presse |

Die Ausstellung „Widerstand!?“ dokumentiert online die Geschichte des Widerstands evangelischer Christinnen und Christen im Nationalsozialismus auf der Grundlage des aktuellen Forschungsstandes im multimedial vielschichtigen Gewand.
Online-Dokumentation
eingestellt von
Uta
Höck am
17. Februar 2012
in
Allgemeine Beiträge, Kirche und Gesellschaft, Kirchengeschichte, Presse |

Quelle: PHOENIX
Der Braunschweiger Landesbischof Friedrich Weber schreibt in seiner Kolumne für Tacheles-Online: Organspende sei das größte Geschenk, das ein Mensch dem anderen machen kann. Aber es sei wichtig, dass die Angehörigen die Gelegenheit bekommen, Abschied zu nehmen. Renate Greinert von der Initiative Kritische Aufklärung über Organtransplantation, widerspricht in ihrer Kolumne : „Die Schöpfung Gottes ist zum Recyclinggut degradiert.“
Darum geht es bei Tacheles am 14. Februar in der Marktkirche in Hannover und am 19.2.2012 um 13 Uhr und 24 Uhr auf Phoenix.
Die Gäste der Sendung am 14. Februar:
Landesbischof Friedrich Weber, Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig
Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer
Dr. Paolo Bavastro, Arzt und Organspendekritiker
Renate Greinert, Initiative Kritische Aufklärung über Organtransplantation
eingestellt von
Uta
Höck am
13. Februar 2012
in
Allgemeine Beiträge, Kirche und Gesellschaft, Leben im Glauben, Presse, Termine |

In der Sicherheit des Vertrauten bleiben oder sich mit Kopf und Füßen immer wieder auf den Weg zu machen – das ist unter den Christen eine uralte Diskussion. Die Bibel gibt dazu eine eindeutige Antwort: Glaube braucht Bewegung. Jahrhunderte nach Abraham brach das Volk Israel erneut auf, um der Sklaverei in Ägypten zu entgehen. Jesus wanderte durch Palästina und als er die sichtbare Welt verließ, sagte er zu seinen Jüngern nach einer uralten Überlieferung „Geht hin in alle Welt“.
Lesen Sie dazu den ganzen Artikel im Magazin “echt” der Evangelischen Kirche
eingestellt von
Uta
Höck am
9. Februar 2012
in
Allgemeine Beiträge, Kirche und Gesellschaft, Presse |